Samstag, 15. Januar 2011

Das Beste am Frühlingswetter im Januar ...

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Angezogen: Parka - Urban Outfitters, Shirt - Mama, Shorts - Second Hand, Schuhe - Zara

.. ist, dass ich meine Leo Loafers wieder tragen kann.

Freitag, 14. Januar 2011

Buch-Tipp: Modestrecke

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"Modestrecke: Unterwegs mit Les Mads" erschien am 8. Januar 2011 im Berliner Taschenbuchverlag.

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Die Autorinnen widmen sich in kolumnenähnlichen Texten u.a. dem klassischen Streifenshirt,

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oder dem außergewöhnlichen Model Lily Cole,

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und geben selbst überprüfte Städtetipps.

Les Mads war einer der ersten deutschen Blogs, den ich regelmäßig gelesen haben. Und ich verfolge ihn auch immernoch gerne. Deswegen war ich natürlich besonders gespannt auf "Modestrecke: Unterwegs mit Les Mads", das erste Buch von Jessica Weiß und Julia Knolle. In abwechselnden Texten schauen die Schreiberinnen auf die Entwicklung des größten deutschen Modeblogs zurück, berichten von interessanten Erfahrungen, die sie auf Reisen oder auch vor dem eigenen Kleiderschrank gemacht haben, und beschreiben amüsante Episoden, die so im Blog noch nicht erwähnt wurden. Verspielte Illustrationen von Silke Werzinger zieren und begleiten die 176 Seiten.
Die Autorinnen sehen ihr Buch als gemeinsames Abschlussprojekt nach dem Abschied Julias von Les Mads. Beim Lesen wurde ich dann fast etwas wehmütig und sehnte mir das Wechselspiel der unterschiedlichen Damen zurück. Denn in "Modestrecke" erfährt man noch mehr über Julias und Jessies unterschiedliche Vorlieben, sei es bei Kleidung, Stilvorbildern, Marken oder Einkaufsgewohnheiten. Darüber hinaus geben sie kleine Styling-Tipps, sowie nützliche Empfehlungen für die Modemetropolen Paris, New York, London und Paris. Dank "Modestrecke" kann der Leser die beiden erfolgreichsten deutschen Modebloggerinnen noch besser kennenlernen. Die kurzen, unterhaltsamen Texte überbrücken außerdem ganz hervorragend post-arme Wochenenden.

"Modestrecke: Unterwegs mit Les Mads" ist für 9,95 € bei Amazon erhältlich. Am 22. Januar findet im Departmentstore Cabinet von 17 bis 19 Uhr außerdem eine kleine Feier und Talkrunde mit Christoph Amend und einem Überraschungsgast statt. Da werde ich mich dann auch für die nette Erwähnung meines Blogs bedanken.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Verspäteter Trend: Muschelsaum

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Frühling 2008: Chloé & Christopher Kane

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Chloë Sevigny in Chloé, Hemd und Shorts von Topshop, Kleid von H&M, Kleid von Asos

Bilder: style.com, google.com, topshop.com, hm.com, asos.de

Das hat aber gedauert. Der verspielte Muschelsaum bestimmte schon im Frühling 2008 die Kollektionen von Chloé und Christopher Kane und ist nun erst so richtig bei den günstigen Marken wie Topshop, H&M und Asos angekommen. Ganze drei Jahre hat es gedauert. Stilikone Chloë Sevigny trug den zarten Look von Chloé mit Shorts und Blazer natürlich schon vor einiger Zeit. Der Allgemeinheit wird er nun in zahlreichen Varianten zugänglich gemacht. Besonders hat es mir das Kleid von Asos angetan, dessen Rückenausschnitt sogar mit Muschelsaum aufwartet. So feine Details lob ich mir und überdenke nun den Kauf des ersten Frühlingskleides.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Pre-Fall 2011: Favoriten

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Proenza Schouler - Balenciaga

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Rochas - Stella McCartney

Bilder: style.com

Mit knielangen weiten Bermuda-Shorts können mich Proenza Schouler zwar ausnahmsweise mal gar nicht begeistern, dafür unterstützen Lazaro Hernandez und Jack MacCollough meine neue Freude an Mustern. Retro-Motive frischen sie mit kräftigem Blau auf und verwandeln dadurch schlichte Silhouetten in raffinierte Hingucker. Model Julia Stegner hatte außerdem die Ehre die neue Tasche von Proenza Schouler, die natürlich schon an Kate Bosworth gesichtet wurde, umher zu tragen. Ob das eckige Modell mit Metallverschluss der Nachfolger der beliebten PS1 werden könnte?
Wenn Pre-Fall einen Vorgeschmack auf die kommenden Kollektionen gibt, dann freue ich mich besonders auf Balenciaga und Rochas im Herbst 2011. Nicolas Ghesquière kombiniert Silber und Rot, setzt auf Karomuster und verfeinert gerade Schnitte mit kleinen Details. Damit distanziert sich der Chefdesigner von Balenciaga zum Glück wieder von den unpassenden Punk-Einflüssen der Frühlingskollektion.
Die erste Pre-Fall-Kollektion von Marco Zanini für Rochas überzeugt durch schrulliges Styling und leicht trübe Stimmung, die durch den grau-gelben Hintergrund und die bleiche Hautfarbe von Model Kasia Wrobel erzeugt wird. Socken und Loafers kennt man zwar schon von Alexa Chung, doch die strenge Astrachanmütze, die zu jedem der 23 Looks kombiniert wurde, überrascht. Farblich bewegt sich die Kollektion größtenteils in blassen, düsteren Gefilden. Sumpfige Töne wie Khaki, Dunkelbraun, Marine und Jägergrün stehen im Kontrast zu matt glänzendem Satin, zarten Mustern und feinen Falten-Details.
Stella McCartneys Pre-Fall-Kollektion gefällt wie immer mit perfekten Schnitten und gedeckten Farben. Raffinierte Mäntel und entspannte Bundfaltenhosen in Knöchellänge geben eine Vorschau auf die Herbstmode der Britin. Besonderes Highlight ist für mich der rote Lackmantel, den ich so ähnlich vorgestern schon im Topshop-Video erspähte. Ein ähnliches Modell werde ich mir definitiv schon Pre-Fall oder besser gesagt im Frühling zulegen.
Die wichtigsten Kollektionen der Pre-Fall-Saison 2011 gibt es wie immer bei style.com.

Dienstag, 11. Januar 2011

Film-Tipp: We want Sex

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Der Streik der Näherinnen in Dagenham beruht auf einer wahren Begebenheit und hat den 1970 abgeschlossenen "Equal Pay Act" ausgelöst.

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Eindeutige Forderung von Sandra (Jamie Winstone)

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Die Näherinnen auf dem Weg zur Arbeit

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Streikanführerin Rita (Sally Hawkins) mit "Peter Pan Collar"

Die Übersetzung des Originaltitels "Made in Dagenham" in die etwas verwirrende, aber wohl absichtlich provokative, deutsche Version "We want Sex" ist zwar überflüssig und ein bisschen ärgerlich, den Film an sich, den ich gerade in der Preview gesehen habe, empfehle ich aber gerne. Auf spannende, berührende und amüsante Art und Weise erzählt Regisseur Nigel Cole die Geschichte der Näherinnen von Dagenham und ihrem Kampf um Gleichberechtigung. Die Standpunkte der Gewerkschaften, der Firmenleitung des Automobilkonzerns Ford, der Regierung, aber vor allem der weiblichen Mitglieder der Arbeiterklasse werden abwechselnd beleuchtet und liefern so ein umfangreiches Bild der Zeit.
Darüber hinaus gibt das Styling des Films, für das Kostümdesignerin Louise Stjernsward verantworlich war, einen Überblick über die damalige britische Gesellschaft. Sowohl im einfachen Stil der Näherinnen, in den Kostümen der Ministerin für Arbeit und Produktivität Barbara Castle (Miranda Richardson) als auch in den Kleidern der höher gestellten Frau des Firmenchefs Lisa Hopkins (Rosamund Pike) spiegelt sich die Mode der 60er Jahre wieder. Auch wichtige Labels und Designer der Zeit wie Biba und Mary Quant werden erwähnt. Die damals beliebten kleinen Kragen, bunten Shorts und Paisleymuster-Blusen erinnerten mich außerdem daran, dass ich unbedingt mal wieder einen gut sortierten Second-Hand-Laden durchstöbern muss.
"We want Sex" läuft ab dem 13. Januar in den deutschen Kinos.

Montag, 10. Januar 2011

Frühlingsstimmung: Topshop S/S 2011 Behind the scenes



Ich reposte eigentlich nie Videos, aber dieses hier hat es mir gerade angetan. Mein Verhältnis zu Topshop war in den letzten Monaten zwiegespalten, doch mit diesem stimmungsvollen Stück Film hat mich die britische High-Street-Kette wieder auf ihre Seite gezogen.
Der kurze Behind-the-Scenes-Clip kommt nach den milden Temperaturen am Wochenende gerade recht und liefert einen kleinen Einblick in die neue Frühjahrskollektion von Topshop. Einige hübsche Teile, wie der Blazer in Orange, die Nietenshorts oder die rote Batik-Jacke sind dabei. Besonders ist mir aber der knallige Regenmantel am Ende aufgefallen. Dieser scheint mir hervorragend für den nächsten Festivalbesuch, den ich gerade mit einer Freundin beschlossen habe, geeignet zu sein. Abgesehen von den Klamotten gefällt mir die Auswahl der Models, die typisch Topshop abseits üblicher Katalogvorbilder getroffen wurde. Glatte Schönheiten oder perfekte Blondinen sucht man vergeblich, dafür passen die ausgewählten Mädchen mit ihren extravaganten Frisuren und besonderen Gesichtern viel besser zum Styling der Kampagne. Abgerundet wird das Video durch das atmosphärische Lied "Windstorm" der Band School of Seven Bells. Da werde ich mir gleich mal mehr anhören und die Versöhnung mit Topshop in Gedanken an den Frühling genießen.

Samstag, 8. Januar 2011

Viel Schwarz, bisschen Rot.

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Angezogen: Pullover - Topshop, Rock - Zara, Pumps - Second Hand, Gürtel - Mama, Kette - Urban Outfitters

Dieser Rock war eindeutig der beste Kauf 2010.

Kurze Durchsage: Sale aktualisiert

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Um meinen modischen Vorsätzen gerecht zu werden, habe ich mal wieder den Sale-Blog aktualisiert und einige vernachlässigte Stücke hinzugefügt. Wenn ihr wissen wollt welche, dann schaut hier vorbei. Wenn ihr Interesse an einem Teil haben solltet, schickt mir einfach eine Email an beesandballons@gmx.de.

Freitag, 7. Januar 2011

Modische Vorsätze 2011: Auf Proenza Schouler sparen

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Bilder: style.com

Ich gebe zu: Dieser letzte Vorsatz ist etwas belanglos. Aber ich brauche einfach einen Anlass um ein weiteres Mal über diese wunderbare Kollektion von Proenza Schouler zu schreiben. Ich kann mich einfach nicht an ihr satt sehen. Die unaufgeregten Schnitte, die dezenten Farbverläufe und Batikansätze, die strukturierten Materialien, die feinen Details wie Haken, Zipper und Kragen, das geprägte Leder, die zarten Töne, die extravaganten Ketten; diese Kollektion ist einfach perfekt, vom stimmigen Styling bis in die kleinsten Feinheiten. Und da ich die Arbeit von Lazaro Hernandez und Jack McCollough, die ihr Label übrigens nach den Geburtsnamen ihrer Mütter benannt haben, schon lange bewundere, möchte ich 2011 auf ein Teil von Proenza Schouler sparen.
Ich verfolge schon fleißig Sales, The Outnet und Yoox, aber bis jetzt war noch nicht das richtige Stück in meiner Größe und meiner Preislage dabei. Deswegen werde ich jetzt regelmäßig ein kleines Bisschen Geld zur Seite legen. So kann ich vielleicht in absehbarer Zeit ein Stück Proenza Schouler mein Eigen nennen und damit der einzigartigen, ästhetischen Vision meines liebsten Designer-Duos etwas näher kommen. Es muss auch nicht gleich die Langzeit-It-Bag PS1 sein. Das feine Kleid, das Abbey Lee oben trägt, wäre auch ein großartiger Anfang.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Fast vergessen: 3. Blog-Geburtstag

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Bild: weheartit.com

Mein Blog hat Geburtstag und wer denkt als Einziger daran? Mein Papa. Ist das nicht niedlich? Meine Eltern gehören wohl zu meinen treusten Lesern und so hat mich mein Vater heute telefonisch an den dritten Geburtstag von "bees and ballons" erinnert. Ich hatte ihn selbst schon wieder total vergessen. Dabei erfreue ich mich an dieser kleinen Seite mit dem blöden Tippfehler im Namen immernoch täglich und bin fast verwundert, dass ich an diesem Projekt seit nun schon drei Jahren dran bleibe. Aber das Beste an allem ist natürlich gelesen zu werden. Deswegen an dieser Stelle das obligatorische, aber sehr ernst gemeinte Dankeschön an meine Leser und Kommentatoren, die diesen Blog zusätzlich bereichern.
Eigentlich sollte sich im dritten Lebensjahr meines Blogs einiges ändern. Manchmal habe ich das Gefühl stehen geblieben zu sein. Ich habe keine coole Facebook-Page, hänge immernoch bei Blogspot fest und das Layout ist auch immernoch das Selbe. Ich schiebe diese Stagnation jetzt mal auf mein Studium, das mich immernoch beschäftigt. Ein halbes Jahr gebe ich ihm noch. Dann wird sich hier vielleicht endlich etwas verändern. Andererseits bin ich im Großen und Ganzen relativ zufrieden mit "bees and ballons". Deswegen feiere ich jetzt noch im ganz kleinen Rahmen. In Ermangelung typischer Party-Utensilien wie Hütchen, Tröte oder Torte zelebriere ich den dritten Blog-Geburtstag mit der letzten, von Silvester übrig gebliebenen Wunderkerze, Musik von The Smiths und einem Glas Rotwein.

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Modische Vorsätze 2011: Erst denken, dann kaufen

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Bilder: weheartit.com

Das hört sich jetzt etwas banal an und eigentlich habe ich diesen Vorsatz 2010 schon zu einem gewissen Grad erfüllt, trotzdem möchte ich meine Einkaufsgewohnheiten 2011 weiter verbessern. Impulskäufe und Shopping-Ausflüge habe ich mir erfolgreich abgewöhnt. Primark ist keinen Besuch mehr wert und bis auf kleine Ausnahmen kaufe ich nur noch online ein. So habe ich die Möglichkeit lange und in Ruhe über die Anschaffung eines neuen Stückes nachzudenken.
Meine Entscheidung machte ich bisher hauptsächlich von Grundsätzlichem abhängig, das eigentlich immer bedacht werden sollte, im Rausch des Shoppens aber eben häufig vergessen wird. Brauche ich dieses Objekt der spontanen Begierde tatsächlich? Und passt es überhaupt zu mir? Grobe Fehlkäufe konnte ich so 2010 vermeiden. Meine bevorzugten Onlineshops sind allerdings immernoch Urban Outfitters, Asos und Topshop. Abgesehen von Second Hand , ist im begrenzten Studentenbudget einfach nicht mehr drin. Um das etwas zu erweitern, habe ich mir schon angewöhnt mich regelmäßig von selten getragenen Sachen zu trennen. Wenn ein neues Teil kommt, muss mindestens ein Altes gehen. Ich habe ja nicht unendlich viel Platz. Vor allem brauche ich nicht unendlich viele Klamotten. Diese Erkenntnis muss ich mir wohl noch öfter ins Bewusstsein rufen. Die tägliche Auseinandersetzung mit Mode kann ja zum Glück auch nur theorethisch erfolgen und muss nicht automatisch in Konsum resultieren. Wenn ich mir das noch öfter bewusst mache, wird das 2011 vielleicht auch endlich mal was mit Qualität und Nachhaltigkeit in meiner Garderobe.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Modische Vorsätze 2011: Vertrautes beibehalten

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Frühjahr 2011: Balmain, Chloé. Sonia Rykiel, 3.1 Phillip Lim, Topshop Unique

Beim letzten Jahresrückblick habe ich erneut bemerkt, dass ich mittlerweile recht gut weiß, an welchen Kleidungsstücken und -stilen ich lange Freude habe. Und auch wenn ich mir vornehme 2011 Neues zu wagen, möchte ich meinen Kleidungsstil nicht grundlegend verändern. Deswegen werde ich vertraute und geliebte Stücke mit Sicherheit beibehalten. Minimalismus-Trend kann mir gestohlen bleiben. Da greife ich lieber zum 100. Mal zu Lederjacke, Jeansshorts & co.
Doch was fest in meinen Kleiderschrank gehört, muss ich nicht unbedingt nochmal auf dem Laufsteg sehen. Der Look von Balmain langweilt und lässt allerdings erahnen, dass Chefdesigner Christophe Decarnin allmählich wirklich die Ideen ausgehen und er nun schon verzweifelt bei Lookbook nach Anregungen sucht. Immerhin wiederholt er sich schon seit einigen Saisons und macht eigentlich nur noch mit absurden Preisen von sich reden. Neu oder spannend ist weder die Kombination noch das Design der Einzelteile, ich persönlich fühle mich aber immernoch sehr wohl in Lederjacke oder Jeansshorts und möchte auch 2011 nicht auf sie verzichten.
Dies gilt für Leder im Allgemeinen. Rock und Shorts gehören zu meinen absoluten Lieblingen. Letztere waren auch bei Chloé in unaufgeregter Ganz-in-Schwarz-Zusammenstellung zu sehen. 2011 möchte ich meinem Ledersortiment endlich noch ein Kleid und ein T-Shirt hinzufügen.
Für Vorfreude auf einen bunten Frühling sorgt Sonia Rykiel mit einer Pink und Rot lastigen Kollektion. Beide Farben gehören schon lange zu meinen Favoriten und werden auch in diesem Jahr mit mir den Sommer einläuten. Zwei weitere Trends aus 2010 sollen mich 2011 unbedingt begleiten. Einmal der kleine Kragen, von dem ich einfach nicht genug bekommen kann, und transparente Materialien, die im Sommer angenehm luftig sind und spannende Lagenlooks ermöglichen.

Dienstag, 4. Januar 2011

Modische Vorsätze 2011: Neues wagen

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Bilder: style.com

Frühjahr 2011: Marc Jacobs, Christopher Kane, Wunderkind, Dolce Gabbana, Chloé

Statt der üblichen Vorsätze wie "2011 höre ich mit dem Rauchen auf", "... mache ich mehr Sport", "... esse ich weniger Schokolade", versuche ich es diesmal gleich mit Vorsätzen, die sich auch erfüllen lassen. Denn meine Kleidungsvorlieben verändern sich sowieso mal mehr mal weniger von Jahr zu Jahr. Nur diesmal habe ich mir vorgenommen diesen Vorgang bewusst zu steuern. Für 2011 möchte ich mir genau die modischen Neuerungen heraussuchen, die mich sofort ansprechen, die zu mir passen, die vielleicht auch eine Herausforderung darstellen und die meine Garderobe langfristig bereichern können.
Nach mehrmaligem Betrachten hat mich Marc Jacobs mit seiner Frühjahrskollektion doch noch in den Bann der 70er Jahre gezogen. Deswegen werde ich mich 2011 etwas genauer mit der Mode dieses Jahrzehnts befassen. Blumen im Haar, Beerentöne und fließende Stoffe sind schonmal notiert.
Christopher Kane konnte mich mit seinen neusten Entwürfen zwar nicht gänzlich überzeugen, aber immerhin regen mich seine raffinierten Spitzenkleider dazu an im kommenden Frühling farblich Neuland zu betreten. Orange - von mir bisher bewusst verschmäht - ist vielleicht doch einen Versuch wert. Bestensfalls natürlich zu zart gebräunter Haut und vielleicht sogar wie bei Kane kombiniert mit einem Hauch Rosa.
Außerdem möchte ich mich an großflächigen Mustern und Motiven versuchen. Fantastisch umgesetzt wurde dieser Trend von Wolfgang Joop. Auf Hosen, Röcken, Kleidern usw. seiner Frühjahrskollektion für Wunderkind sprießen üppige Blumen und saftige Früchte in einer bunten Pracht, der ich mich einfach nicht entziehen kann.
Deutlich ruhiger geht es bei Dolce & Gabbana zu, die hauptsächlich weiße Spitze auf den Frühjahrs-Laufsteg brachten. Das klingt so an sich bieder und langweilig, sieht in den ca. 70 Variationen aber ganz wunderbar verspielt, zart, und sogar abwechslungsreich aus. Das liegt zum Einen sicher an den kurzen Schnitten, zum Anderen aber auch an der kreativen Umsetzung des Themas durch das italienische Designer-Duos. Ich hoffe darauf Ähnliches auf dem Flohmarkt zu finden, denn für den nächsten Sommerurlaub kann ich mir keinen besseren Look vorstellen.
Zu guter Letzt möchte ich nun endlich wirklich mal eine andere Rocklänge außer Mini probieren. Die Maxi-Suche scheiterte wie berichtet und knielang habe ich mittlerweile für mich abgeschrieben. Zum Glück sind, nachdem ich die Kollektion von Hannah MacGibbon für Chloé gesehen habe, sowieso alle anderen Trendlängen vergessen. Die sanfte aber selbstbewusste Silhouette, die dank betontem Oberkörper und fließendem, die Waden umspielenden Rock entsteht, kombiniert mit flachen Schuhen lässt mich an eine moderne, urbane Ballerina denken., deren Anblick mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Ob die Kombination mit meinen Radler-Waden und eher unelfenhaftem Gang umzusetzen ist, gilt es herauszufinden. Einen Versuch werde ich wagen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Das perfekte Kleid, das leider nicht perfekt sitzt.

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Noch nie habe ich der Ankunft des Postboten so entgegen gefiebert. Dank DHL Tracking war ich bestens über den Standort meines Pakets informiert und erwartete am Mittwoch meine Bestellung vom Departementstore Cabinet. Gerade mal drei Tage hat es gedauert und eigentlich sollte der Inhalt des hübschen Kartons mein Silvesteroutfit bestimmen. Doch leider sitzt das langersehnte Samtkleid von Opening Ceremony nicht perfekt. An der Brust ist es zu eng und in der Taille zu weit. Ungewöhnlich bei meiner Figur, aber schwer zu ändern. Da habe ich endlich mal genug Geld für ein besonderes Stück zusammengekratzt und dann passt es einfach nicht richtig. Ich ärgere mich immernoch schwarz, denn so auf dem Bügel sieht es einfach wunderbar aus. Nur leider eben nicht an mir. Aber hilft ja alles nichts. Das Traumkleid geht zurück und das Ersparte wartet noch ein bisschen auf seinen Einsatz.

Außerdem möchte ich nochmal auf des Gewinnspiel mit Range Rover hinweisen, falls es jemand übersehen hat. Verratet mir eure Lieblingsorte in Frankfurt und mit etwas Glück könnte ihr Karten für die Party von Range Rover oder blogübergreifend einen Asos-Gutschein im Wert von 300 € gewinnen. Mehr Infos gibt es hier.

Samstag, 1. Januar 2011

Happy new year!



Ein frohes neues Jahr wünsche euch mit dieser wunderbaren Werbekampagne von Mulberry. Einerseits weil ein Glücksschwein darin zu entdecken ist, andererseits weil Tim Walker Lindsay Wixson hier so wunderbar in Szene gesetzt hat. Diese Entdeckung am 1. Januar sehe ich jetzt einfach mal als modisch gutes Zeichen für 2011.