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Sonntag, 14. August 2011

Instagram: MS Dockville

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Das Wochenende stand mal wieder im Zeichen der Musik. Und des Schlamms. Zum ersten Mal war ich beim MS Dockville in Hamburg. Zweitbestes, deutsches Festival nach dem Melt, würde ich sagen. Dieses Ranking meinerseits hat das Dockville den fabelhaften Auftritten von Is Tropical, Editors, Beat!Beat!Beat! und Crystal Castles zu verdanken. Außerdem habe ich Kakkmaddafakka und Santigold für mich entdeckt. Die wunderbare Kulisse, die zahlreichen Tanzgelegenheiten bis zum Morgengrauen und natürlich meine lieben Freunde haben das Wochenende unvergesslich werden lassen. Instagram hat mal wieder geholfen ein paar hübsche Momente festzuhalten.


Dienstag, 2. August 2011

Warum es hier mal wieder so ruhig war

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Bilder: Instagram

In der letzten Woche habe ich meine Magisterarbeit abgegeben. Zur Belohnung gab es ein Hemd von Wood Wood. Dann musste ich direkt weiterlernen für die morgige Nebenfachprüfung in Psychologie. Um 14 Uhr müsst ihr bitte alle Daumen drücken. Danach wird wieder wie gewohnt gebloggt.

Mittwoch, 20. Juli 2011

London: Mode-Blogger-Klischee II

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Heute widmet sich meine kleine, spontane Mini-Serie rund um Mode-Blogger-Klischees der Technik. Als ich Laras Bilder des Londonausflugs gesehen habe, ist mir aufgefallen, dass ich verdächtig oft ein elektronisches Gerät in der Hand halte. Eigentlich auf jedem Bild auf dem ich drauf bin. Entweder hänge ich am Iphone oder ich schwenke die Spiegelreflex umher. Beides sind irgendwie schreckliche Angewohnheiten, die vom eigentlichen Geschehen ablenken. Aber man muss ja ständig noch mit der Welt, die da gerade ganz weit weg ist, kommunizieren und für eben diese auch alles was gerade passiert festhalten.
Neulich wurde ich sogar beim Weggehen von einem unbekannten, jungen Mann folgendermaßen angesprochen: "Du darfst nicht die ganze Zeit auf dem Iphone rumtippen, sonst verpasst du die ganze Party." Naja, wie sich im Laufe des Abends herausstellte, ist mir nicht wirklich viel entgangen. Trotzdem: Etwas Abstand von Iphone und Kamera würde sicher gut tun.

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London: Mode-Blogger-Klischee I

Beim Durchsehen der Bilder meines kleinen Londonausflugs musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich eine Menge Mode-Blogger-Klischees erfülle. Das ist aber noch lange keine Grund die netten Schnappschüsse ungesehen auf meiner Festplatte versauern zu lassen. Ich stehe jetzt einfach mal zu meinen womöglich von übermäßigem Internetkonsum ausgelösten Schwächen und mache eine Mini-Serie draus. Teil 1: Ernährung.
Als Mode-Blogger komme ich selbstverständlich nicht an einem Cupcake-Laden vorbei ohne mindestens ein Bild von außen ...

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und von innen zu machen.

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Gekauft wird dann selbstverständlich ein Cupcake in zuckersüßen Pastelltönen mit geschmacksfreiem, aber hübsch anzusehendem Glitzer obendrauf.

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Aber Vorsicht! Cupcakes sehen zwar lieb aus, verstecken hinter ihrer harmlos-süßen Optik aber auch eine Menge Fett und Zucker. Das lässt sich mit dem schmalen Dasein der durchschnittlichen Mode-Bloggerin natürlich weniger gut vereinen. Doch zum Glück gibt es einen neuen, attraktiven Snack, der von der Basis her deutlich weniger Kalorien enthält. Frozen Joghurt heißt das Zauberwort, das in den vergangenen Monaten doch recht häufig in Blogs, Tumblrs und sogar Magazinen zu lesen war. Und so sprießen in den Metropolen dieser Welt gerade kleine, schick zurecht gemachte Läden namens Snog, Yoli oder Kurt aus dem Boden. So natürlich auch in London.

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Da musste ich dann selbstverständlich einen zweiten Halt machen. Zum Essen und zum Fotografieren versteht sich. Da zeigt sich dann auch ganz schnell, dass der Frozen Joghurt gar kein so leichter Snack ist. Mit Browniestücken und Schokosternen obendrauf macht er dem Cupcake locker Konkurrenz. Sowohl in Hinblick auf die Kalorien als auch auf die Optik. Gäbe es Frozen Joghurt überall nur pur, tatsächlich kalorienarm und ohne Toppings würde sich die Beliebtheit womöglich in Grenzen halten. Mir egal, zwei Gänge Süßkram hintereinander, müssen manchmal einfach sein.

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Montag, 18. Juli 2011

Editorial: Kinga Rajzak in Dazed & Confused August 2011

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Auch wenn ich es - Colourblocking- und Neon-Trend zum Trotz - immernoch nicht geschafft habe viel Farbe in meine Garderobe zu integrieren, erfreue ich mich doch hin und wieder an bunten Magazinseiten. Eine besonders schöne, farbenfrohe Fotostrecke finden sich in der aktuellen Ausgabe der Dazed & Confused. Um Kleidung geht es bei den Bildern allerdings weniger. Denn auch wenn die Stücke von Just Cavalli, Alexander McQueen, Gucci usw. erwähnt werden, kann man sie unter all den Farben und Strukturen nur erahnen. Model Kinga Rajzak scheint eher in bunte Wölkchen als in Kleider gehüllt zu sein. Der Titel des Editorials "Crystalline" lässt vermuten, dass der Effekt durch Bilder von Kristallen, die über das eigentliche Motiv gelegt wurden, entstanden ist. Die genaue Realisierung bleibt wohl das Geheimnis von Fotografin Ruth Hogben und Stylistin Katie Shillingford.

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Bilder: fashiongonerogue.com

Samstag, 16. Juli 2011

In London mit John Lewis: Der Showroom

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Auszug aus der Herbstkollektion von John Lewis

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Erster Eintrag auf der Weihnachtswunschliste

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Frühzeitige Weihnachtsstimmung

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Nahaufnahme

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Vorschläge für die Wanddekoration

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Mini-Westwoods

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Bunter Kuscheltierturm

Im Juli beim Betreten eines Raumes von einem Weihnachtsbaum begrüßt zu werden, ist schon etwas ungewöhnlich. Aber natürlich müssen Kaufhäuser ihr Festtagssortiment großzügig im Voraus planen, damit die Redakteure dann auch früh genug entscheiden können, was im November auf den Seiten der Magazine landet.
Neben der neuen Herbstkollektion wurde so bei der Press Show von John Lewis auch die neue Herren- und Kindermode, sowie das Deko- und Einrichtungssortiment für die kommende Saison präsentiert. Jeder Raum war liebevoll eingerichtet und mit vielen Details ausgestattet, so dass der Aufenthalt im großen Showroom-Labyrinth schnell zur Entdeckungsreise wurde. Plötzlich ertappte ich mich dann doch tatsächlich bei Gedanken an Weihnachtsvorbereitungen und Geschenkeplanung. Leider findet sich in meinem Freundeskreis kein kleines Mädchen dem ich mit den Mini-Westwoods eine Freude machen könnte. Die Rollschuhe in Schwarz und Pink würde ich wiederum selbst ganz gerne unterm Weihnachtsbaum finden.
Im Video gibt es weitere Eindrücke der John Lewis Press Show:

Freitag, 15. Juli 2011

In London mit John Lewis: Sanderson

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Angezogen: Bluse - 3.1 Phillip Lim, Jeans - Urban Outfitters, Schuhe - Tosphop

Meine Zeit im Sanderson hätte ich eigentlich am liebsten vollständig im Fahrstuhl verbracht. Denn anders als gewöhnlich fand man sich dort nicht von mattem Metall und enthüllenden Spiegeln, sondern von Sternen, dem Mond, der Milchstraße und eigentlich der gesamten Galaxie umgeben. Wenn die Tür sich schloss, stand man im Dunkeln und fühlte sich zwischen all dem Funkeln fast ein wenig schwerelos. Leider habe ich nur im ersten Stock gewohnt.
Von diesem kleinen Wermutstropfen mal abgesehen, war die Unterbringung im Sanderson in der 50 Berners Street großartig. Das Design Hotel wurde von Philippe Starck eingerichtet. Prunk, Minimalismus und ein bisschen Verrücktheit treffen in jedem Raum von der Lobby, über den Innenhof bis hin zur Long Bar aufeinander. Die Zimmer selbst sind im Kontrast dazu eher dezent in Weiß gehalten und überraschen mit Details wie einem Bild an der Decke über dem Bett oder dem für meine Arme leider zu schweren Hantel-Set. Mein Lieblingsort des Sanderson ist allerdings die Purple Bar im Erdgeschoss. Dort hat es uns nach dem Essen im OXO Tower Restaurant noch hin verschlagen. Zwischen lila Kristallwänden genossen wir dort in gemütlichen Sesseln leckere Gute-Nacht-Cocktails. Leider habe ich vergessen wie mein Drink hieß. Das könnte mit seinem Alkoholgehalt zusammen hängen. Es war irgendwas mit Himbeeren. Sollte ich jemals wieder in der Gegend sein, muss ich das herausfinden.

Erste Eindrücke: In London mit John Lewis

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Meinen angekündigten Viel-zu-kurz-Trip nach London habe ich der Kaufhauskette John Lewis zu verdanken. 18 Blogger aus Europa wurden eingeladen um die Kollektion für den kommenden Herbst zu begutachten. Wie die neuen Kleider so aussahen, in welchem famosen Hotel wir untergebracht waren und wieso mein Rucksack bei der Rückreise doppelt so schwer war, verrate ich in den nächsten Posts.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Spring/Summer 2012: Perret Schaad

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Im Winter 2010 haben die Designerinnen Perret Schaad zum ersten Mal ihre Kollektion bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin präsentiert. Von Anfang an fand ihre minimalistische Mode großen Anklang in der Hauptstadt. Mit ihren Entwürfen für den Frühling/Sommer 2012 haben sie in meinen Augen ihre bisher stärkste Kollektion gezeigt.
Asymmetrische Schnitte, fließende Materialien und dezente Drapierungen sind gern gesehene Gäste bei der Modewoche in Berlin. Claire hat dieses Phänomen als The German Geradlinigkeit zusammengefasst. Im Fall von Perret Schaad sehe ich diese Zurückhaltung aber weniger kritisch. Denn die Designerinnen wachsen von Kollektion zu Kollektion an der Aufgabe immer wieder neue Ideen zu finden und sich dabei selbst treu zu bleiben. Sie wissen um ihre Fähigkeiten und Stärken, bleiben aber trotzdem nicht stehen. Nachdem sie in der letzten Saison erstmals Taschen präsentierten, haben sie sich nun mit Görtz zusammengetan um eine Schuhlinie auf den Markt zu bringen. Darüberhinaus begeisterten mich diesmal besonders die perfekt geschnittenen Jacken. Das Spiel mit festen und feinen Materialien verändert die Silhouette und bildet einen spannenden Kontrast zwischen stark und zart. Formstarke Schnitte sind zum Markenzeichen von Perret Schaad geworden. Da braucht es keine auffälligen Muster oder üppige Verzierungen.
Insgesamt zeigten Perret Schaad eine selbstbewusste Kollektion, die anspruchsvolle Designs und moderne Tragbarkeit verbindet. Da darf von mir aus auch mal an Innovation und Überraschungen gespart werden. Ich hatte jedenfalls noch nie nach einer Show von Perret Schaad das Gefühl, dass mir irgendetwas gefehlt hätte. Bei vogue.com gibt es alle Bilder.

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Spring/Summer 2012: Instagram

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Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal zugeben muss süchtig nach einer Iphone-App zu sein. Aber Instagram hat es mir einfach angetan. Ich bin dafür, dass Twitter abgeschafft wird und alle mitteilungsbedürftigen Internet-Junkies sich umgehend bei Instagram anmelden müssen. Natürlich braucht es dazu noch kompatible Apps für alle Foto-Handys. Aber das müsste sich doch irgendwie einrichten lassen. Sonst kann man aber immerhin bei Webstagram stöbern.
Jedenfalls habe ich natürlich auch zur Fashion Week wieder fleißig den Iphone-Akku strapaziert und ein paar Eindrücke inklusive Retro-Rahmen festgehalten. Wer mir folgen möchte, kann mich unter katja_s oder bees & ballons finden. Zu entdecken gibt es u.a. Milliardär James Goldstein, der erstmalig bei der Mercedes-Benz Fashion Week zu Gast war, sowie Bilder der künstlerischen Performance bei Michalsky und einige wackelige Spiegel-Schnappschüsse.

34 Stunden London

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Endlich verschlägt es mich mal wieder in meine Lieblingsstadt. Was ich dort gerade zu suchen habe, erfahrt ihr in wenigen Tagen.

Sonntag, 10. Juli 2011

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Spring/Summer 2012: Backstage bei Michalsky

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Wie viele andere Blogger hatte auch ich die Chance vor der Show von Michalsky einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Zwischen Bergen von Schminkzeug von Max Factor und Haarprodukten von Wella tummelten sich dort Makeup-Artists und Haar-Stylisten um vor der großen Show die Models nach den Vorstellungen des Herrn Michalsky herzurichten. Sleek Hair mit Pony und blaue Smokey Eyes waren angesagt.
Mit von der Backstage-Partie war gerade auch Model Andrej Pejic, der mit seinem androgynen Look die Modewelt schon seit einigen Monaten in helle Begeisterung versetzt. So von Nahem musste ich dann aber irgendwie feststellen, dass ich seine Erscheinung nicht so richtig aufregend finde. Für einiges an Publicity hat Andrejs Auftritt bestimmt trotzdem gesorgt. Auf der Aftershow Party hat er dann - immernoch mit dem Pony von der Show - auch vorbildlich lange durchgehalten und wurde oft an der Seite von Unterstützer Michael Michalsky gesichtet. Die schönsten Looks der Stylenite könnt ihr übrigens hier sehen. Zur ungewöhnlichen Performance am Anfang des Abends inklusive Laser, Models in weißen Gewändern, Feuer und Metallicas "Nothing else matters" verkneife ich mir jetzt mal mein Kommentar.

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Spring/Summer 2012: C'est tout

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Mein persönlicher Höhepunkt bei C'est tout war ganz sicher die khakifarbene Bomberjacke. Die kam einfach so unerwartet. Fast so als hätte sich das Model backstage nach einem kurzen Kälteschauer spontan die Jacke eines Security Typen übergeschmissen. Designerin Katja Will ist hier ein gelungener Bruch zur sonst eleganten Kollektion mit leichten Hippie-Anklängen gelungen. Fließende Kleider aus Seide standen im Kontrast zu Wildleder oder Gehäkeltem. Sanfte Pastelltöne wechselten sich mit starken Farbtupfern in Lila, Rot und Grün ab. Dazwischen fanden sich einige Glanzpunkte aus Satin oder Lurex. Abstrakte Muster komplettierten das ansehnliche Gesamtbild. Die Bomberjacke ist mir letztlich besonders im Gedächtnis hängen geblieben. So eine brauche ich unbedingt für den Herbst.