Dienstag, 9. Februar 2010

Kalte Füße, adé?: "Warm & Care" im Test



Das Problem mit den kalten Füßen im Winter (oder auch noch im Frühling, im Sommer nur selten, aber dann selbstverständlich wieder im Herbst) kennen sicher viele. Bisher habe ich mich immer auf altbewährte Lösungen wie dicke Wollsocken, heiße Getränke oder notfalls ein wärmendes Fußbad verlassen. Aber was kann man sonst noch dagegen tun? Seit Oktober letzten Jahres gibt es von Hansaplast eine Alternative, nämlich die wärmende Fußcreme "Warm & Care". Mit Hilfe einer Wirkformel und Thermocare-System soll sie die Wärmerezeptoren der Haut stimulieren und den winterlichen Fußfrost bzw. -frust so beenden. Zusätzlich soll die Creme die Füße pflegen und von unschöner Hornhaut befreien.
Bei solch vielversprechenden Eigenschaften musste man mich nicht zweimal fragen, ob ich "Warm & Care" testen möchte. Die optimalen Voraussetzungen also allabendlich eisige Füße bringe ich ja sowieso schon mit. Anfangs stellte ich mir den Wärmeeffekt etwas unangenehm vor. Man kennt ja diese Salben aus der Apotheke, die wärmen sollen, aber dann eher brennen und die Haut reizen. Die Wirkung der Creme von Hansaplast läuft allerdings eher langsam an. Es dauert einige Minuten bis die Füße langsam wärmer werden. So wird die Temperatur nicht sprunghaft erhöht, sondern pendelt sich langsam in einem angenehmen Bereich ein. Bei wirklich eisigen Füßen würde ich aber zusätzlich einen heißen Tee empfehlen.
Insgesamt hat mich die pflegende Wirkung fast mehr überzeugt als der Wärme-Effekt. Da die Füße im Winter immer schön verhüllt sind, vernachlässigt man ihre Pflege bekannterweise auch eher. Obwohl sich gerade unter dicken Socken und in engen Stiefeln schnell Hornhaut bilden kann. Damit es soweit nicht kommt, enthält "Warm & Care" Kokosöle und Glycerin, die die Füße pflegen und angenehm weich machen. So muss man sie auch im Winter nicht verstecken und bis zum Frühlingsanfang sind sie ohne größeren Aufwand wieder vorzeigbar.

Falls ihr nun neugierig auf "Warm & Care" von Hansaplast geworden seid, könnt ihr an dieser Stelle noch drei wärmende Fußcremes gewinnen. Dazu müsst ihr einfach bis zum 23.2. unter diesem Beitrag ein Kommentar mit gültiger Email-Adresse hinterlassen und mit ein bisschen Glück gehört eine der grünen Tuben dann bald euch.

Kästchen und Pünktchen



Ich habe mal wieder ein wenig in Muttis Kleiderschrank gewildert und dabei diesen Rock von Marc Cain entdeckt, der schon länger nicht mehr getragen wurde. Nun geht er in meinen Besitz über und darf sich über die Gesellschaft der Pünktchenstrumpfhose von H&M freuen.

Der nächste Winter kommt bestimmt





Bilder: thefashionspot.com, mrnewton.net, style.com , stockholmstreetstyle.feber.se

Mir ist durchaus bewusst, dass es etwas abern ist, jetzt - da sich alle auf den Frühling freuen - schonmal die Garderobe für den nächsten Winter zu planen. Aber es geht einfach nicht anders. Immerhin laufen gerade die Modewochen an bei denen die Kollektionen für den nächsten Frost präsentiert werden. Diese Tatsache gepaart mit der Reizüberflutung derer ich mich hier täglich vorm Bildschirm aussetze, können einen schonmal auf komische Gedanken bringen. Und so steht für mich nun schon fest in was ich in ca. acht Monaten investieren möchte. Nämlich in einen Ledermantel, bestenfalls gebraucht, knielang und frei von jeglichen Matrix-Ähnlichkeiten, und in ein Cape in Camel, die perfekte Farbe zu Schwarz.

Montag, 8. Februar 2010

Monday likes



Model Carolyn Murphy und Schauspieler Nicholas Hoult in der neuen Eyewear-Kampagne von Tom Ford bei Fashion Copious - Zweifinger-Ringe vom australischen Label bei Ok Cool - Chantal im zuckersüßen Outfit mit passendem Herzballon bei Coco Rosa - Ungewöhnliche Gepäckstücke bei Style Bubble

Sonntag, 7. Februar 2010

Love Issue #3: Nackte Tatsachen



Bilder: fashioncopious.typepad.com

Nachdem die dritte Ausgabe des Love Magazine schon in den vergangenen Wochen mit der gestaffelten Enthüllung von insgesamt neun freizügigen Covern mit Topmodels wie u.a. Kate Moss, Naomi Campbell und Lara Stone in provokanter Pose à la Helmut Newton von sich Reden machte, geht es nun auch beim Inhalt freizügig weiter. Die Damen präsentieren sich vor der Linse des Fotografen-Duos Mert Alas und Marcus Piggott so wie Gott sie schuf plus Accessoires wie Bauchkettchen, ledernem Keuschheitsgürtel oder Zigarette. Zu den beeindruckenden und eigentlich schon alles enthüllenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen liefert das Heft außerdem die genauen Maße inklusive Körbchen- und BH-Größe jedes Models. Überflüssig wie ich finde, da die Bilder wie gesagt schon alles sehr genau zeigen, und solche Angaben doch schnell die vielleicht nicht ganz so perfekt geformte Leserin zu frustrierenden Vergleichen anstiftet. Im Sinne des Themas "Body Conscience" gehören diese Zahlen, die letztlich auch an die Sedcard eines Models erinnern, für das Love Mag wohl dazu. Hier und hier kann man weitere Einblicke in diese enthüllende Ausgabe erhalten, die aufgrund ihrer beeindruckenden Bilder wohl auch in meine Sammlung gehört.

Mädchenkram



Von Zeit zu Zeit steht mir mal der Sinn nach richtigem Mädchenkram. Dieser Laune folge ich beispielsweise mit kitschigem Glitzerlipgloss selbstverständlich in Rosa. Mein Favorit ist dieser von Dianne Brill, der auf den ansprechenden Namen "Feather Boa" hört.

Samstag, 6. Februar 2010

Sylvester, Claudia und Jon machen sich nackig für Versace



Bilder: thefashionspot.com

Ich lasse an dieser Stelle mal die Bilder sprechen.

Freitag, 5. Februar 2010

Stockhom Fashion Week: Beckmans



Bilder: fashionweekbyberns.com

Oft sind die Präsentation verschiedener Designschulen spannender als die Shows etablierter Marken im Rahmen der Modewochen. So war es auch gerade wieder in Stockholm. Während die großen Namen wie Minimarket, Cheap Monday und Acne sich auf bewährte Erfolgskonzepte verlassen, konnte man in den Kollektionen der Studenten des Beckmans College of Design einige Überraschungen entdecken. 14 angehende Designer, die sich gerade in der Mitte ihres Bachelorstudiums befinden, zeigten jeweils drei bis fünf Looks für Männer oder Frauen. Leider kann man die Stücke nicht immer ihren Machern zu ordnen, da die Zugehörigkeit auf der Homepage der Fashion Week by Berns nicht wirklich ausgeschrieben ist. Nichtsdestotrotz ist die dekonstruierte Jeansjacke in der Mitte mein Lieblingsstück. Und wenn ihr Macher oder ihre Macherin erstmal den Abschluss in der Tasche hat, wird man hoffentlich noch mehr von ihm oder ihr hören und vor allem sehen. Die Bilder der gesamten Show könnt ihr euch hier anschauen.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Frühjahrs-Wunschliste



In der Hoffnung es in den nächsten Monaten endlich mal nach Hamburg zu schaffen, habe ich schonmal eine kleine Wunschliste zusammengestellt. Der Aufenthalt bei Monki und Weekday könnte also ein paar Stunden dauern. Natürlich wird es nicht alles in meine Einkaufstüte schaffen, aber ein paar neue Stücke, die mal nicht von H&M oder Zara kommen, dürfen zum Frühjahr schon sein.




Bilder: monkiworld.com, weekday.se

Mittwoch, 3. Februar 2010

Mal wieder schwarz: Don't shoot the messengers





Bilder: dont-shoot-the-messengers.com, designerscouts.com

Schwarz, Leder und Transparenz - irgendwie kriegt man mich damit doch immer wieder. Diese Kombination wird eben auch einfach nicht so schnell langweilig, wie die Stücke von Don't shoot the messengers beweisen. Bei der Zusammenarbeit der in Berlin wohnhaften Designer Jennifer Ann Gilpin und Kyle Callanan sind zahlreiche Traumstücke zustande gekommen, die mir auch schon live bei der Designer Scouts Show im Hbc positiv aufgefallen sind. Inspiriert sind die Stücke laut Eigenaussage von der Glasgestaltung des Art Déco. Eine wunderbare Quelle, wie ich finde, und ich bin gespannt, was es in Zukunft von dem Duo zu sehen gibt.

Geflochtenes Haar bei Elie Saab Couture Spring 2010



Bilder: style.com, jakandjil.com

Hach, das sieht so hübsch aus. Und es wäre die perfekte Lösung für das ungewollte Farrah Fawcett Pony, das ich im Moment vor der Stirn hängen habe. Leider bin ich bekannterweise nicht sonderlich begabt was aufwendige Frisuren angeht. Für Tipps oder Anleitungen, die mich einem so schönen Zöpfchen näher bringen, wäre ich also sehr dankbar.

Dienstag, 2. Februar 2010

Tuesday likes



Streetstyles von der Stockholm Fashion Week bei Mr. Newton - Moderne Haute Couture von Valentino bei Modepilot - Heißer Einteiler bei Yvan Rodic - Die erste Kollektion von Lamija Suljevic bei What's wrong with the zoo

Aus der Umkleide - Kurzfassung



Strickcape: Eigentlich ganz cool, aber irgendwie doch zu riesig für mich. Schwarzes Kleid: Wunderhübsch, aber ich hab genug schwarze Kleid. Blüschen: Sehr süß, aber zu Gelborange für meinen Geschmack



Glitzershirts: Mag ich eigentlich, aber diese sehen irgendwie zu billig aus. Zipperjacke & drappierter Rock: Ganz nett, muss man aber auch nicht haben.

Ich war mal wieder bei H&M Trend. Es gab ein paar ganz schöne Sachen, aber gekauft habe ich vernünftigerweise nichts. Immerhin musste ich neulich bei der abendlichen Outfitauswahl feststellen, dass ich einfach zuviel zum anziehen habe. Da schlummern soviele schöne Stücke ungetragen oder nur einmal ausgeführt in meinem Kleiderschrank, dass ich meine Aufmerksamkeit nun erstmal denen widmen sollte. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte.

Sonntag, 31. Januar 2010

Ich habe schon eine Namenskette



Leider ist sie mittlerweile kaputt, aber sie begleitet mich seit meiner Kindheit und ich verbinde viele Erinnerungen mit ihr. Deswegen möchte ich auch keine Werbung für eine andere machen.

Eigentlich fand ich Anna Selezneva mal ziemlich heiß....



Bilder: fashiongonerogue.com

Mittlerweile sieht sie leider so aus als würde sie eine große Portion Spaghetti mit Sahnesauce, drei Maxi Menüs von McDonalds und zum Nachtisch fünf meiner frisch gebackenen Oreo Cupcakes vertragen. Schade, denn mal abgesehen von den selbstverständlichen Sorgen um die Gesundheit des Models und dem abwegigen Schönheitideal, das hier mal wieder vermittelt wird, hätten das wirklich schöne Bilder werden können. Inszenierung, Stimmung und Belichtung sind Altmeister Peter Lindbergh mehr als gelungen. Man hätte erwarten können, dass die Numéro etwas mehr Verantwortung zeigt und Anna in Anbetracht ihrer extrem abgemagerten Figur nicht für dieses Shooting bucht. Versteht mich nicht falsch, ich plädiere hier nicht für eine zweite Brigitte, und ich möchte auch nicht unbedingt ausloten, welches Model wieviel Kilo zu wenig auf den sichtbaren Rippen hat, aber etwas mehr Bewusstsein für diese Problematik wäre doch wünschenswert.