Sonntag, 31. Oktober 2010

Nachwuchstalent: Karlotta Wilde Frühling 2011

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Zwischen der gefühlten 100. Anfrage von meinenamenskette.de und einer Erinnerung ans Ende der Leihfrist einiger Bücher aus der Uni-Bibliothek entdeckte ich in meinem Email-Postfach neulich tatsächlich mal etwas Spannendes. Nämlich das Lookbook der ersten Kollektion der Jungdesignerin Karlotta Wilde. Mit gerade mal 26 Jahren hat die gebürtige Hamburgerin vor drei Monaten ihr eigenes Label gelauncht und präsentiert nun erste Entwürfe für den Frühling 2011. Mit gekonntem Ledereinsatz, raffinierten Schnitten und zarten Kleidern aus fließender Seide konnte mich Karlotta schnell überzeugen.
Erste Design-Erfahrungen sammelte sie schon in der Schulzeit bei einem Praktikum bei Jil Sander. Nach dem Abitur studierte Karlotta an der Akademie für Mode und Design in München und arbeitete danach für Sonia Rykiel und Ann-Sofie Back. Seit April lebt sie in Berlin. Die Einflüsse der erwähnten Labels spiegeln sich auch in ihrer Debut-Kollektion wieder. Klare Linien und spannende Details stehen im Mittelpunkt. Der Kontrast zwischen festem Leder und zarter Seide wird mir persönlich sowieso nie langweilig und die Umsetzung in Karlottas Debut-Kollektion finde ich durachaus gelungen. Ich bin gespannt wie sich die Mode von Karlotta Wilde weiterentwickeln wird. Die gesamte Kollektion könnt ihr euch auf karlottawilde.com ansehen.

Samstag, 30. Oktober 2010

Farbverfälscht

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Angezogen: Bluse, Schuhe - Topshop, Rock - H&M, Armreif, Parka, Tasche - Urban Outfitters

Die Bluse und auch meine Lippen sind eigentlich gar nicht Pink. Irgendwie haben sich die Farben beim Hochladen bei Photobucket drastisch in Richtung Barbie verändert. Eigentlich ähnelt die Farbe der Bluse eher einem warmen Altrosa. Weiß jemand woran das liegt?


Editorial: Perfekte Winter-Looks im L'Officiel November 2011

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Bilder: fashiongonerogue.com

Grobstrick, Leder, Brokat, Kniestrümpfe, Spitze, Schnürstiefel; das sind die perfekten Zutaten für eine ausgewogene Wintergarderobe und für dieses wunderbare Editorial der November-Ausgabe der L'Officiel Russia. Model Dovile Virsilaite streift durch die Straßen des Londoner Straßenteils Shoreditch. Zwischen rauen Backsteinwänden und glänzenden schwarzen Taxis kommen die von Stylistin Svetlana Tanakina zusammengestellten Kombinationen u.a. mit Stücken von Christopher Kane, Burberry Prorsum oder Miu Miu besonders gut zur Geltung. Für passend kühle Lichtverhältnisse sorgte Fotograf Nikolay Biryukov. Neben den nachahmungswürdigen Looks sagt mir auch die bordeauxfarbene Umrandung der Katzen-Augen von Dovile Virsilaite zu. Die gesamte Fotostrecke könnt ihr euch wie immer bei Fashion Gone Rogue ansehen.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Opening Ceremony: Velvet dreams

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Besuche in Online-Shops in denen ich mir sowieso nichts leisten kann sind eine schreckliche Angewohnheit. Während ich in den Chanel Laden in Frankfurt aus gerade erwähntem Grund noch nie einen Fuß gesetzt habe, verleiten mich Net-a-porter, Luisa via Roma oder Acne Studios immer wieder dazu mich durch das unerreichbare Sortiment zu klicken. Vielleicht weil ich mir dort ein teures Stück eine halbe Ewigkeit anschauen kann, ohne von den Verkäuferinnen kritisch gemustert zu werden.
Heute hat es mich in einer Lernpause mal wieder zu Opening Ceremony verschlagen und ich bin ob der zahlreichen wunderbaren Stücke aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. Besonders die abwechslungsreiche Auswahl an Kleidern und Accessoires aus Samt hat mich entzückt. Das weiche, schimmernde Material gehört im Herbst und Winter regelmäßig zu meinen liebsten Stoffen. Kein Wunder also, dass ich mich nach wenigen Sekunden in einige Teile verliebt habe. Aber auch nach langem Betrachten übersteigt das samtene Kleid mit Kragen, Batik-Muster und leichtem Proenza-Schouler-Einschlag mal wieder meine momentanen finanziellen Möglichkeiten. Aber wer weiß, vielleicht ist es ja nach Weihnachten noch erhältlich und bis dahin im Sale und möglicherweise auch noch ordentlich reduziert. Ich werde es im Auge behalten und ihm von Zeit zu Zeit mal wieder einen Besuch abstatten. Merkt ja keiner online.

Wednesday likes

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Schöne Blog-Entdeckung Alphabet Pony - Maison Martin Margiela und Mr. Grumpy bei New Way to Walk - Lieblings-Outfit bei I am the superlative conspiracy - Wunderliche Winterkleidung bei Young Shields

Montag, 25. Oktober 2010

Asos macht sich.

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Meine frühesten Erinnerungen an Asos verbinde ich mit unspektakulären Promi-Bildern und langweiligen Outfit-Kopien. Fast jedes Kleidungsstück konnte nicht für sich allein stehen und war mit Bemerkungen wie "Like Nicole Richie's dress" oder "In the style of Alexa Chung" versehen. Der Stil des prominenten Vorbilds sollte zum Kauf anregen. Die meist minderwertigen Materialien und einfallslosen Schnitte taten dies nämlich nicht. Mittlerweile hat sich der britische Onlineshop aber ganz schön gemausert. Star-Vorbilder sieht man nur noch vereinzelt, stattdessen überzeugt Asos nicht nur mit abwechslungsreicher Designer-Ware sondern besonders mit ansprechenden Kollektionen der verschiedenen Eigenlinien wie Asos White oder Asos Renewal. Nebenbei zieht man Kollaborationen mit angesagten Labels wie Holly Fulton oder Mawi an Land. Mit Asos Life, der hauseigenen Community, versucht man den Käufer außerdem mit Blogs und Foren zu unterhalten und natürlich auch an sich zu binden. Geschickt, gemacht, und in diesem Fall auch gelungen.
Besonders hat es mir die aktuelle Schuh-Auswahl von Asos angetan, die mit Preisen zwischen 35 € und 150 € im bezahlbaren Bereich liegt. Die Qualität des Leder-Schuhwerks empfand ich bisher immer als zufriedenstellend und werde so vielleicht in den nächsten Wochen eines der oben gezeigten Modelle bestellen. Leider lässt die deutsche Variante, deren Launch eigentlich schon für Anfang Oktober angekündigt war, noch auf sich warten, aber bei günstigen Porto-Preisen und Lieferzeiten von ca. drei Tagen stört das ja auch nicht weiter.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Dauerbrenner

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Angezogen: Hemd - H&M Men, Rock - Zara, Parka, Tasche - Urban Outfitters, Schuhe- Görtz

Beim Scrollen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart dieses Blogs ist mir ein Kleidungsstück besonders häufig begegnet: mein geliebtes Karo-Hemd. Anfangs zu Röhrenjeans, später offen und in letzter Zeit ganz zugeknöpft begleitet es mich nun schon seit einigen Jahren. Dass Karo-Muster nicht wirklich aktuell ist, spielt bei dem weichen Männerhemd aus organischer Baumwolle keine Rolle. Ich mag es immer noch wie am ersten Tag. Im Juni 2009 widmete ich ihm schon eine Ode, nun gibt es einen kleinen Rückblick bis vorgestern, als ich es zum letzten Mal getragen habe. Ich bin gespannt wie lang es mir noch Freude bereiten wird.

Samstag, 23. Oktober 2010

Erinnert & Buch-Tipp: Luella's Guide to English Style

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Bilder: style.com

Manchmal fehlt mir Luella. Vor einem Jahr hat die gleichnamige Designerin die letzte Kollektion ihres Labels präsentiert. Kurz danach wurde der Handel eingestellt. Seitdem vermisse ich auf den Londoner Laufstegen die mädchenhaften Entwürfe für die Luella Bartley bekannt war. Immer mit einem Augenzwinkern versehen verband die ehemalige Redakteurin der Vogue UK in ihren Kollektionen typisch britische Elemente mit verspielten Drucken und klassischen Schnitten.
Nun findet Luella Bartley wieder zurück zum gedruckten Wort. Mit "Luella's Guide to English Style" hat sie vor kurzem ihr erstes Buch veröffentlicht indem sich wie der Titel schon verrät alles um den Stil englischer Damen dreht. Aber es werden nicht nur aktuelle Stil-Vorbilder wie Kate Moss erwähnt, sondern auch die Herzogin von Devonshire. Es geht um Bondage-Hosen und um spießige Twin-Sets, um Kleiderwahl und Lebensgewohnheiten. Genau das richtige Buch für mich als Modebegeisterte und England-Fan. Ich werde es demnächst bestellen und euch dann bei Interesse auch genauer vorstellen.

Freitag, 22. Oktober 2010

"Too much acid. Not enough botox.": Caption This!

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Bilder: refinery29.com

Ab und an produzieren Fotografen, Stylisten und Make-Up-Artists in Zusammenarbeit leicht absurde Fotostrecken. Die Mode selbst bleibt bei diesen Bildern zwar manchmal auf der Strecke, dafür steigt der Unterhaltungsfaktor ungemein. Die Frage nach der Situation in welcher sich die Dame auf dem ungewöhnlichen Modefoto befinden soll, ist fast unvermeidlich wenn wir sie wie Charlotte di Calypso mit Turmfrisur und BH vorm PC sitzen sehen oder sie sich wie Guinevere Van Seenus leidenschaftlich mit allerhand Rasierschaum einschmiert. Nach Antworten sucht regelmäßig meine Lieblingsseite Refinery 29 in der Kategorie "Caption This!". Die Leser werden dazu aufgefordert dem abgebildeten Model die passenden Worte in den Mund zu legen und eine Bildunterschrift zu finden. Die besten Vorschläge werden gebloggt und sorgen bei mir meist für Lachkrämpfe. Wenn ihr wissen wollt zu welchem Bild die Überschrift gehört, schaut ihr am besten hier vorbei. Mitmachen könnt ihr außerdem auf der Facebook-Seite von Refinery 29.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

He thinks he is a flower to be looked at



The Kinks - Dedicated Follower of Fashion

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Gegensätze

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Bilder: Kleid - Weekday, Bluse - Pepe Jeans

Dass ich gerade ziemlich auf Hemdkragen stehe, hatte ich ja bereits erwähnt. Wenn nicht mit Sweatshirts oder Strickpullovern kombiniere ich meine gepunketete Bluse mit weißem Kragen und Manschetten am liebsten mit meinem schwarzen Jeans-Kleid von Weekday. Nur über den Gegensatz zwischen grober Schnürung am Rücken und süßen Pünktchen darunter bin ich mir noch etwas unsicher. Aber meistens verschwindet dieser sowieso unter meiner College-Jacke.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Unauffällig schön: 3.1 Phillip Lim

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Bilder: style.com

Vielleicht ist dem ein oder anderen aufgefallen, dass ich mich im kürzlich zu Ende gegangenen Modemonat mit der Berichterstattung im Vergleich zu vergangenen Saisons etwas zurückgehalten habe. Einerseits weil man sich die Kollektionen sowieso recht zeitnah bei style.com usw. ansehen kann, außerdem berichten zahlreiche Blogs wie Les Mads oder Bryan Boy direkt aus den Modemetropolen, andererseits weil für meinen Geschmack wirklich wenige Höhepunkte dabei waren. Sicher meine liebsten Designer haben u.a. für Balenciaga, Givenchy und Proenza Schouler solide Kollektionen abgeliefert, aber wirklich Wow-Momente waren selten.
Das muss aber nicht immer etwas Schlimmes sein, wie die neue Kollektion von 3.1 Phillip Lim zeigt. Denn der gebürtige Thailänder zeigte interessante Kombinationen, coole Schnitte und spannende Details, die auch ohne große Show und Inszenierung auskommen. Neben sportlichen Looks in kräftigem Blau und natürlichem Beige, sind es vor allem die Materialien und Strukturen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Leder-Rock mit Lochmuster und der transparente Trenchcoat, der mit schwarzer Spitze verwebt wurde, gehören zu den Höhepunkten der Kollektion. Besonders gut gefallen mir außerdem die unerwartet verspielten Punktemuster, die größer und enger getupft als gewöhnlich oder in güldenem Glitzer daher kommen. Ein roter Faden ist zwar nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber das macht ein kleines Detail auch wieder wett. Der geliebte kleine Kragen ist nämlich auch mit von der Partie. Bei elle.com kann man sich die durchaus gelungene Kollektion fürs Frühjahr 2011 von 3.1 Phillip Lim genauer ansehen.

Montag, 18. Oktober 2010

Hübsche Dinge für die ich mich plötzlich zu alt fühle

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Weiß zufällig jemand wer die beiden sind?

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Bilder: dirtylittlestylewhoree.tumblr.com

Obwohl ich diese Einstellung, also dass man zu alt oder auch zu jung ist um etwas zu tragen, eigentlich immer abgelehnt habe. Dass bestimmte Kleidungsstücke zu bestimmten Altersgruppen gehören, hat mir nie so richtig eingeleuchtet. Warum Frauen über 50 ihre Knie bedecken sollen, egal in welch ansehnlichem Zustand diese sich vielleicht noch befinden, oder warum Teenager sich von sogenannter Oma-Kleidung in gedeckten Farben, Retro-Mustern oder weiten Schnitten fern halten sollen, ist mir ein Rätsel. Ich glaube immernoch, dass jedes noch so ungewöhnliche Stück von Jemandem in der richtigen Kombination und mit der passenden Haltung getragen werden kann. Egal ob dieser Jemand nun 21 oder 67 ist.
Ich muss nun aber doch mit meinen 24 Jahren ein paar Abstriche machen. Denn auch wenn ich mich selbst und auch die Mode für gewöhnlich nicht zu ernst nehme, würde ich mir mit einer Gremlin-Tasche oder dem Erdbeer-Mützchen etwas albern vorkommen. Ich glaube das hat was mit dem bedrohlich auf mich zu kommenden, aber für mich noch undefinierten Ernst des Lebens zu tun. Und vielleicht damit, dass ich nach eigenen Kuscheltier-Taschen-Experimenten, die zum Glück schon einige Jahren zurück liegen, langsam immer sicherer entscheiden was zu mir passt und was eben nicht. Den Damen oben stehen die ungewöhnlichen Accessoires allerdings ganz hervorragend. Für ihre Unbeschwertheit und dafür, dass sie sich selbst und auch das Leben vielleicht nicht so ernst nehmen und uns mit so amüsanten Details unterhalten, bin ich ihnen ein bisschen dankbar. Bitte mehr davon.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Weinrot oder doch lieber Bordeaux

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Bilder: carolinesmode.se, lesmads.de, llymlrs.com

Meine Garderobe wird langsam farbenfroher. Schwarz gehört zwar immer noch zu meinen Favoriten, aber ein bisschen Abwechslung ist ja durchaus von Vorteil. Nachdem ich mich schon länger mit klassischem Rot angefreundet habe, erfreue ich mich nun an einer weiteren Variante der kitschig umschriebenen Farbe der Liebe. Beliebtester Neuzugang im Kleiderschrank ist Weinrot, siehe College-Jacke. Außerdem genießen nun auch endlich die wunderschönen Stiefeletten aus Muttis Schuhschrank ihre verdiente Aufmerksamkeit.
Besonders ansprechend haben die Damen oben meine neue Lieblingsfarbe kombiniert. Naheliegend ist natürlich die Gesellschaft von Schwarz, aber auch Beige macht sich gut zu kräftigem Weinrot. Taylor Tomasi Hill von der Teen Vogue gelingt mit geripptem Rollkragenpullover, Lederrock, silbernen Kreuz-Ketten und Armreifen der perfekte Look inklusive wohl dosiertem 90er-Anklang. Nach einem ähnlichen Pullover werde ich mal Ausschau halten. Die Klamotte passt so farblich außerdem zu meinem Lieblingsgetränk im Winter. Wie könnte man auch einer Farbe widerstehen, die Bordeaux oder Burgund genannt wird.

Samstag, 16. Oktober 2010