Donnerstag, 14. Oktober 2010

Na wenn die Chloë das trägt...: Boy London

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Bilder: thefashionspot.com, urbanoutfitters.de

Normalerweise versuche ich mich nicht von Prominenten zum Kauf irgendwelcher Trend-Teile verleiten zu lassen, aber die gute Chloë Sevigny hat schon ein bisschen Schuld daran, dass mir Boy London seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht. Denn die Schauspielerin wird immer wieder in den weiten Shirts mit fettem Aufdruck gesichtet und selbstverständlich auch abgelichtet. Boy London, das Label mit hohem Wiedererkennungswert, wurde in den 70er Jahren von Stephane Raynor in der britischen Hauptstadt gegründet und erlangte dank bekannten Trägern wie Boy George oder Andy Warhol schnell Kult-Status. Besonders bei Punks und New Romantics waren die teils provokanten T-Shirts beliebt. Nun hat sich Raynor mit Urban Outfitters zusammen getan und die Marke wieder zum Leben erweckt. Mit Shirts, Tops, Sweatern, Beuteln und auch dem bekannten Basecap kann man sich ab 33 € ein Stückchen Vergangenheit in die Gegenwart holen. Die Preise dafür sind zwar etwas happig, aber vielleicht verfalle ich doch noch dem rauen Charme von Boy London. Immerhin benennt das Label ja auch zwei Dinge, die ich sehr gern mag.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Zeitvertreib: Vogue Italia Yesterday and Today

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Bilder: vogue.it

Was macht man, wenn man eigentlich viel Wichtiges aber weniger Angenehmes zutun hat und unter Druck sowieso am besten arbeitet? Natürlich man lenkt sich erstmal etwas mit all den wunderbaren Dingen ab, die das Internet so zu bieten hat. Dabei ist mir gerade diese Kategorie auf der Homepage der Vogue Italia begegnet. Yesterday and Today verfolgt die Entwicklung von verschiedenen Trends über die Jahre in Editorials, auf dem Laufsteg und an Prominenten. So präsentierte Gianni Versace farbiges Leder in den 90er Jahren in bunten Kombinationen, einige Jahre später wählt Jeremy Laing in seiner Kollektion für den Frühling 2011 zurückhaltendere Farben und Elle MacPherson trägt gerade zu ihrer roten Lederhose am liebsten viel Schwarz. Besonders für Freunde alter Fotostrecken ist Yesterday and Today eine wahre Fundgrube. Ich muss mich dann jetzt leider wieder den wichtigen aber weniger angenehmen Dingen widmen.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Doppelt sehen: Elena Perminova und Yasmin Sewell

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Bilder: mrnewton.net, waynetippetts.com

Da hatte ich aber gerade ein verdächtiges Déjà-vu. Plötzlich begegnet mir im Reader bei Wayne Tippetts der fast komplett gleiche Look an Yasmin Sewell, den man in der letzten Woche aus zahlreichen Winkeln in diversen Streetstyle-Blogs schon an Elena Perminova bewundern durfte. Aber wer trug die Kombination aus zartem Punkte-Kleidchen und groben Burberry-Boots denn nun als Erste?
Auf den ersten Blick scheint die Idee von Model Elena zu stammen. Immerhin tauchte sie früher gleich in mehreren Blogs auf. Aber wenn man sich die Tags nochmal genauer anschaut verraten diese, dass Liberty Fashion Consultant Yasmin das Outfit schon während der London Fashion Week getragen hat. Und die findet bekanntermaßen vor der Pariser Modewoche statt. Yasmin Sewell wurde wohl nur nicht ganz so häufig abgelichtet. Vielleicht weil sie etwas mehr drunter trägt als ihr russischer Stil-Zwilling. Sollte Frau Perminova die Idee tatsächlich "geklaut" haben, würde ich das im Modewochen-Styling-Kampf tatsächlich etwas dreist finden. Aber ich möchte hier niemandem etwas unterstellen. Könnte ja auch alles nur Zufall gewesen sein. Ich mag die Klamotte so oder so an beiden Damen.

Montag, 11. Oktober 2010

Aus der Umkleide: Jacke oder Kurzmantel gesucht

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Ein Teil fehlt noch in der Herbstgarderobe, nämlich eine zeitlose Jacke oder ein Kurzmantel. Die beste Anlaufstelle schien mir dafür COS zu sein und in der Filiale in Frankfurt wurde ich auch recht schnell fündig. Vier Modelle durften mit in die Umkleidekabine. Nummer 1 ist zwar ganz hübsch, aber irgendwie zu langweilig. Nummer 2 überzeugt dank schickem Material- und Farbmix, ist aber selbst mir zu dünn für Temperaturen unter 10 °C. Nummer 3 hat eigentlich den perfekten Schnitt, aber irgendwie stört mich die verdeckte Knopfleiste. Kommen wir also zu meinem Favoriten, der Duffle-Jacke. Das wunderbar feste Material, die perfekte Passform und die große Kapuze, die vor Wind und Wetter schützt, hätten mich fast vom Kauf überzeugt. Da die Jacke aber doch recht kurz ist, brauche ich noch etwas Bedenkzeit. Vielleicht sollte ich doch lieber nach einem richtigen Duffle Coat Ausschau halten, allerdings sind mir die meisten Modelle einfach zu klassisch. Die kurze Version würde sich wiederum sehr gut zu den von mir geliebten Faltenröcken machen. Ich werde wohl noch ein paar Nächte drüber schlafen bis ich eine Entscheidung fälle.

Monday likes

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Blog-Entdeckung Kabutar - Fotostrecke von Fotograf David Vasiljevic für Io Donna bei Fashion Gone Rouge - Mütze von Ana Konder for Asos vs. Rod Stewarts Frisur bei Kingdom of Style - Anntian "Ocean View" Spring/Summer 2011 Women's Collection Lookbook bei Coûte que Coûte

Sonntag, 10. Oktober 2010

Paris Fashion Week Spring 2011: Blumendekor

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Bilder: style.com

Während ich mich mit bunten Blumenmustern bekanntlich schwer tue, gefällt mir diese Art der blumigen Verzierung um einiges besser. Sowohl bei Sonia Rykiel, Valentino als auch bei Emanuel Ungaro wurde das typische Sommerthema aufgegriffen. Zarte Kleider und Blusen wurden mit kleinen Blüten aus mattem Leder oder glänzendem Kunststoff bestickt und stehlen so jedem schnöden Blümchendruck die Show. Mit genügend Geduld und Geschick kann man in dieser Art auch selbst vernachlässigten Kleidungsstücken frischen Charme verleihen und hat so nach einigem Arbeitsstunden an kalten Wintertagen pünktlich zum Frühling ein neues Lieblingsteil. Vielleicht werde ich mich mal daran versuchen.

Freitag, 8. Oktober 2010

Lederrock-Variante 4

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Angezogen: Hut - H&M, Pullover - Mango, Rock - Zara, Tasche - Urban Outfitters, Schuhe - Görtz

Beim nächsten Mal ist er nicht dabei. Versprochen!

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Another Magazine 19: The Varsity Jacket

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Bilder: thefashionspot.com

"Das kommt ja wie gerufen.", dachte ich mir so als ich im Zug das frisch gekaufte Another Magazine durchblätterte. Denn auf sechs Seiten widmet die Ausgabe ein ganzes Editorial der College-Jacke. Im speziellen geht es zwar um fünf Neuauflagen des amerikanischen Klassikers, die in Zusammenarbeit von Nike und Maharam entstanden, aber ich denke die Looks - zusammengestellt von Stylistin Katie Shillingford und festgehalten von Fotograf Scott Trindle, - sind universell einsetzbar. So nutze ich sie als Anregungen für hübsche Kombinationen mit meiner neuen College-Jacke von Urban Outfitters. Aber eigentlich passt das Lieblingsteil sowieso zu fast allem. Nur auf zerrissene Netzstrümpfe würde ich definitiv verzichten. Die gesamte Fotostrecke und weitere Editorials des Another Magazine 19 gibt es hier.

Die Kollektion, die ich mir von Christopher Kane gewünscht hätte: Cacharel Spring 2011

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Bilder: style.com

Die kam von Cédric Charlier. Der Designer, der u.a. schon für Celine, Lanvin und Michael Kors gearbeitet hat, ist nun schon seit drei Saisons für die Entwürfe des Hauses Cacharel verantwortlich und sorgt dort für angenehm frischen Wind. Statt den typischen Blumenmustern zeigte er für das Frühjahr 2011 bunt getupfte Drucke, die nur mit ganz viel Fantasie an Blüten erinnern. Auf dem in Orange gestalteten Laufsteg kamen besonders die Looks in Nude gut zur Geltung, aber auch die kräftigeren Farben erzielten ihre Wirkung. Neben der Kleidung selbst haben es mir besonders die bunten, verspiegelten Brillen mit runden Gläsern angetan.
Hätte ich nicht von Anfang an gewusst, dass die Kleider mit ausgestellten Rockteilen, hochgeschlossenen Kragen und abstrakten Drucken von Cacharel stammen, hätte ich sie vielleicht Christopher Kane zugeordnet. Mein britisches Lieblingsdesigner hat mich nämlich diesmal etwas enttäuscht. Aber zum Glück habe ich Ersatz gefunden und werde die Arbeit von Cédric Charlier nun weiter verfolgen. Seine ganze Kollektion für das Frühjahr 2011 gibt es wie immer hier.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

1000 und ein Kragen

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Bilder: hanneli.com, vogue.it, stockholmstreetstyle.se, facehunter.blogspot.com


Beim Durchschauen meines Ideen-Ordners ist mir gerade aufgefallen, dass wirklich jedes Outfit, das ich in den letzten Wochen so gespeichert habe, mit hochgeschlossenem Blusen-Kragen daherkommt. Offensichtlich kann ich mich daran gerade nicht satt sehen. Das biedere Detail bietet zum Glück überraschend viele Einsatzmöglichkeiten. In Weiß als Kontrast zur Biker-Jacke oder zum komplett schwarzen Outfit, aus Spitze zur Jeans-Bluse, unterm sportlichen Sweatshirt, zum kuscheligen Strickpulli ,überm Leo-Kleidchen oder mit Cardigan. Die stilsicheren Damen oben machen es vor, und die ein oder andere Kombination mache ich demnächst bestimmt nach.

Montag, 4. Oktober 2010

Stella McCartney & Celine: Op-Hemdchen-Horror

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Bilder: style.com

Da sind sich aber zwei einig. Während Phoebe Philo den geraden Schnitt mit breiten Ärmeln schon für den vergangenen Sommer vorschlug (und er sich glücklicherweise nicht wirklich durchsetzte), hält sie nun daran fest und findet in Stella McCartney sogar eine Nachahmerin. Spätestens ab der gerade gezeigten Kollektion ist es mir sowieso ein Rätsel was alle Welt gerade so wahnsinnig aufregend an Celine findet. Sicher die Kollektionen sind schlüssig, die Schnitte auf den Punkt, das Gezeigte ist tragbar und modern, aber mir ist das alles zu nüchtern. McCartney bringt das Op-Hemd nun gleich in mehreren Längen und dann auch noch aus Jeans auf den Laufsteg. Aus einem weicheren Stoff würde der Schnitt vielleicht gut aussehen, aber durch die steifen Materialien wirkt der Oberkörper flächig, fast kastenförmig und die Figur wird versteckt. Das soll wahrscheinlich so sein.
Die These, dass Frauen anders entwerfen als männliche Designer weil sie sich in die Kleidungsansprüche ihrer Geschlechtsgenossinnen besser einfühlen können - wie von Jess Cartner-Morley im Guardian - behauptet, sehe ich in Anbetracht dieser Oberbekleidung fast widerlegt denn. Denn wenn man mit etwas mehr Oberweite als das durchschnittliche Laufsteg-Model gesegnet ist, stelle ich mir diese steifen Blusen sowohl unschön als auch unangenehm vor. Bei Blica kann darüber weiter diskutiert werden. Wenn ich so ein Hemdchen tragen wollen würde, wäre ich Chirurgin geworden.

Lederrock-Variante 3

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Angezogen: Mantel - Monki, Bluse - Topshop, Rock - Zara, Schuhe - Asos

Ich hoffe ich langweile noch niemanden, aber ich kann einfach nicht genug bekommen von dem Teil.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Machen oder sein lassen? Strickpullover mit Gürtel

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Bilder: cosstores.com, style.com, zara.com

Was Miuccia Prada vormacht, das machen Viele nach. Auf diesen einfachen Satz kann man den starken Einfluss der italienischen Designerin kurz herunterbrechen. So hat sie mit ihrer aktuellen Herbstkollektion die Rückkehr der weiblichen Silhoutte mit Dekolleté und weitem Tellerrock eingeläutet. Sogar zickig spitze Pumps erfreuen sich plötzlich wieder zunehmender Beliebtheit. Ein weiteres Detail, das sich in zwei Laufsteg-Looks zeigte, fällt mir in den letzten Wochen auch anderweitig auf. Nämlich die Kombination aus grobem Strick und schmalem Gürtel. Für mich eine ungewöhnliche Paarung, denn in Form bringen lassen sich dicke Wollpullis auch damit nicht richtig. Trotzdem soll die Taille betont werden. Das haben sich auch COS und Zara gedacht und präsentieren einige ihrer Strickpullover in genau diesem Styling. Ich bin mir noch unsicher wie ich diese Paarung finden soll und frage euch deshalb: Machen oder sein lassen?

Editorial: The Dreamer

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Bilder: fashiongonerouge.com

So sieht doch der perfekte Sonntag aus. Die letzten Strahlen der Herbstsonne einfangen, die Küste entlang spazieren, die Aussicht genießen und mit einem schicken Roller umherdüsen. Letzteres habe ich zwar noch nie gemacht, aber so wie Anna Jagodzinska es in der Oktober-Ausgabe der britischen Vogue vormacht, sieht es nach ziemlich viel Spaß aus. Zu verdanken haben wir diese wunderbar stimmungsvollen Bilder der Fotografin Laura Sciacovelli, die mit ihrer Kamera die weichen, traumhaften Lichtverhältnisse eingefangen hat. Model Anna präsentiert uns außerdem bei ihrem kleinen Ausflug die hübschesten Stücke der aktuellen Kollektionen von Celine, Fendi, Etro usw. mit einem Hauch Retro-Flair. Besonders neidisch macht sie mich auf die Traum-Schuhe von Balenciaga, und motiviert mich damit zum heutigen Sonntagsspaziergang auch mal wieder schönes Schuhwerk statt bequemen Tretern auszupacken. Die gesamte Foto-Strecke namens "The Dreamer" gibt es bei Fashion Gone Rouge.

Freitag, 1. Oktober 2010

Aus der Umkleide: Punkte, Rüschen & Fake Fur bei H&M Trend

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Während Vanessa sich vom schnöden Shoppen abwendet und Blica beobachtet, dass Schnappschüsse aus der Umkleide stark im Rückgang sind, hat es mich gestern seit Langem mal wieder zu H&M Trend verschlagen. Und da ich sowieso meine Kamera dabei hatte, habe ich mich spontan entschieden das was ich so anprobiert habe mal wieder festzuhalten. Denn Ästhetik hin oder her, ich glaube viele Blog-Leser sind an solchen Bildern weiterhin interessiert. Immerhin geben sie einen kleinen Einblick in das aktuelle Sortiment, wenn man selbst vielleicht keine Zeit hat im Geschäft vorbeizuschauen. H&M Trend bietet momentan hübsche Strickpullis mit flauschigen Punken in verschiedenen Farben und Formen. Außerdem ist die Auswahl an schicken Kleidern mit Rüschen, Bandeau und Chiffon - wahrscheinlich schon mit Hinblick auf die kommenden Festtage - groß. Leder und Fell dürfen im Herbst-Sortiment natürlich auch nicht fehlen. Ich habe mir letztlich nur den gepunkteten Strickpullover in Beige mitgenommen, denn, wie hier erwähnt, möchte auch ich mir impulsives, unbedachtes Shoppen abgewöhnen. Aber warme Pullis braucht man eben einfach an kalten Tagen.