Mittwoch, 15. Juli 2009

Catherine McNeil in der deutschen Vogue



Bilder: fashiongonerouge.com

Im internationalen Vergleich konnte die deutsche Vogue bislang nicht so ganz mithalten. Die Konkurrenz in Japan, Amerika und vor allem in Frankreich beeinflusst die Modebranche über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus und liefert Editorials, die schon Tage vor der Veröffentlichung des Monatsmagazins für Vorfreude und Aufregung in Internetforen und Blogs sorgen. Nun versucht die Vogue Germany einen ähnlichen Weg einzuschlagen und eifert mit Fotostrecken internationaler Topmodels wie Meghan Collision, iris Strubegger oder Julia Stegner den großen Vorbildern nach.
Für die August-Ausgabe hat man sich Catherine McNeil vor die Kamera geholt. Für Patrick Demarchelier posiert sie als verruchte Femme Fatale in schwarzem Leder und Samt. Die kontrastreichen schwarz-weiß Aufnahmen wären in der Vogue Paris wahrscheinlich nichts außergewöhnliches, für das deutsche Pendant sind sie ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Weiter so, vielleicht war das mit der Heidi Klum Ausgabe ja doch nur ein Ausrutscher.
Hier gibt es die gesamte Fotostrecke zu sehen.

Montag, 13. Juli 2009

Dress for less?



Bilder: style.com, mycatwalk.com.au, fashionweekbyberns.com

Eigentlich darf ich mich ja nicht beschweren. Denn genau ich als gezwungenermaßen treuer H&M, Zara und Topshop Kunde mit gleichzeitig vorhandenem High-Fashion-Interesse soll die günstigere Kleidung, die dem Original vom Laufsteg so ähnlich wie nur legal möglich sieht, kaufen. Und das tue ich auch oft genug. Der Wunsch etwas im nächsten Moment zu besitzen, siegt eben doch meistens über die Vernunft, die auf Sparen und Hochwertiges plädiert. Aber ich entferne mich vom Thema.
Worauf ich eigentlich hinaus will, ist die Empörung, die mich ergriff als ich diese schlechten Kopien von Stücken aus meiner allerliebsten Alexander McQueen Kollektion erblickte. Während man sich in der Komplexität der Drucke des Meisters verlieren kann, langweilen die blassen Abklatschmuster schon nach kurzem Betrachten. Im direkten Vergleich wirken die inspirierten Stücke von Alice McCall und Noir et Blanc fast schon peinlich. So offensichtlich zur Schau getragene Einfallslosigkeit kann man bei Highstreetmarken noch durchgehen lassen, aber von jungen Designern aus England und Schweden darf man doch schon etwas mehr erwarten. Ich bin schwer enttäuscht. Da himmle ich lieber weiter das Original an.

Sonntag, 12. Juli 2009

Get on your dancing shoes



Mal wieder ein Kleidermarktfund und Liebe auf den ersten Blick. Auf Glitzer steh ich ja sowieso und die ungewöhnliche Form mit flachem Plateau, Blockabsatz und abgerundeter Front hat mittlerweile Seltenheitswert. In diesen Schühchen hat jemand, sicher schon einige Nächte durch getanzt. Nach gründlicher Reinigung werde ich sie auch mal ausführen.

Freitag, 10. Juli 2009

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Shirt: Topshop, Jeans: Cheap Monday, Schuhe: Zara, Blazer: H&M

Wie schön





Bilder: style.com

Da braucht es nicht viele Worte. Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli führen das Erbe Valentino`s gebührend fort und zeigten eine Haute Couture Kollektion, die Romantik, Dunkelheit und Märchen auf zauberhaft leichte Art und Weise verbindet. Kleider, die wie auf den Körper gehaucht wirken, und Masken, die ihre Trägerin in dunkle Feen verwandeln , gab es auf dem Laufsteg in Paris zu sehen. Besonders ein Blick in die Details lohnt sich, denn eine solch aufwendige Arbeit wirkt im Großen, wie auch im Kleinen.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Awwwww



Bilder: www.thefashionspot.com

War mein erster Gedanke beim Anblick des neuen iD Covers. Zwei missverstandene Seelen der Popkultur zieren passend und unpassend zugleich die mit "Geeks" unterzeichnete Titelseite des britischen Modemagazins. Wieviel die beiden gemeinsam haben, wird erst auf den zweiten Blick klar. Lily Allen ist zwar Dauergast in den Klatschspalten, aber eigentlich doch nur ein typisch britisches Mädchen, das unter absolut sympathischen Gewichtsschwankungen leidet, gern mal einen über den Durst trinkt und traditionsgemäß rumpöbelt. Mich hat sie damit schon lange rumgekriegt und vor kurzem auch den Karl. Modisch kann der Schwamm zwar nicht mithalten und auf Alkohol wird in der Kinderserie auch lieber verzichtet, doch auch in Bikini Bottom eckt der überdrehte Schwammkopf regelmäßig mit garstigen, langweiligen Mitbewohnern an. Als ich noch einen Fernseher besaß, das gebe ich ganz offen zu, war das meine absolut liebste Unterhaltung für Samstagmorgen im Bett, wenn man noch nicht ganz in der Lage zum Nachdenken ist. Welche Rolle er in der August Ausgabe der iD spielt, weiß ich leider noch nicht. Lily's Fotostrecke, abgelichtet von Alasdair McLellan und gestylt von Kate Moss, gibt es schon bei The Fashion Spot zu sehen und langweilt leider vollkommen mit Hotelzimmerszenen und nackten Brüsten. Hoffentlich ist das Interview interessanter, sonst muss Spongebob die Investition von 15€ rausholen.

Mittwoch, 8. Juli 2009

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Kleid: COS, Jacke, Asos, Schal: AA, Kette: Topshop

Dienstag, 7. Juli 2009

Kontrastprogramm



Bilder: community.livejournal.com/fashin/3761346.html

Fast hätte ich schon angefangen mich zu langweilen. Die letzten Wochen waren recht still in der Modewelt. Von den kleineren Modewochen in Stockholm oder Berlin gab es kaum Aufsehenerrgendes zu berichten und die Editorials der Hochglanzmagzine glänzten auch eher mit Zurückhaltung. Zum Glück war das alles nur die Ruhe vor dem Sturm, denn seit gestern ist es wieder Zeit für Glitzerorgien, Prachtroben und Farbexplosionen. In Paris präsentieren die großen Modehäuser ihre Haute Couture Kollektionen für den Herbst 2009. Während ein Großteil des dort Gezeigten meist nur von kurzzeitigem Unterhaltungswert ist, kann man sich auf Riccardo Tisci verlassen. Für Givenchy hat er auch in dieser Saison eine gleichzeitig anspruchsvolle und ansehnliche Kollektion geschaffen. Haremhosen, Schleier und Gesichtsschmuck erinnern an den Orient. Schmucksteine und Nieten greifen aktuelle Trends auf. Tisci gelingt der Spagat zwischen traditionellen Einflüssen und modernem Design. Harter Gesichtsschmuck oder Schleier mögen auf den ersten Blick einschränkend wirken, betrachtet man sie aber mit einem gewissen Abstand, so vervollständigen sie die Ästhetik dieser fabelhaften Kollektion. Ich liege zwar oft falsch mit meinen vorschnellen Urteilen, aber diesmal bin ich mir jetzt schon sicher: Das ist die beste Fall 2009 Haute Couture Show.

Der Vollständigkeit halber



Michael Sontag Spring 2010



Kai Kühne Spring 2010

Gibt es hier nun noch ein paar Schnappschüsse meiner Lieblingsshows der Berlin Fashion Week Spring 2010. Nachwuchsdesigner Michael Sontag überzeugte mich mit leichten, fließenden Stoffen, weiten Formen, asymetrischen Schnitten und schönen Falten. Kai Kühne begeisterte mich mit körperbetonten Entwürfen, Flechtwerk und geschickter Inszenierung. Wer etwas mehr über beide Shows lesen möchte, den verweise ich an Les Mads und Flannel Apparel.

Samstag, 4. Juli 2009

Aus und vorbei



Die Show von Kai Kühne beendete heute gebührend die Berlin Fashion Week Spring 2010. Gleichzeitig endet mein Zeit in Berlin. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht es morgen mit einem übervollen Koffer nach München. Mal sehen, was mich dort erwartet.
Weitere Berichte über die Fashion Week folgen. Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden.

Freitag, 3. Juli 2009

Hä?!



Das is doch der Typ von thecobrasnake.

projektgalerie Teil I





Schon im Januar habe ich mich beim Besuch der projektgalerie Showrooms in die Arbeiten von Seelenkleid verliebt. Und mit der Kollektion "Blue Code" für das Frühjahr 2010 wurde meine Begeisterung nur noch gesteigert. Designerin Ella Haberlach arbeitet weiterhin mit Silikon und lässt damit fantastische Muster und Formen entstehen, die Kleider, Shirts und Leggings verzieren. Inspiration für die neuen Stücke war Porzellan. Kaffeetassen dienten als Formgeber und die Farbgebung in Weiß und Blau erinnert an klassische Porzellanmalereien. Wirklich jedes Teil von Seelenkleid beeindruckte mich so sehr, dass ich am liebsten alles sofort mit nachhause genommen hätte. Aber das geht ja leider nicht. Ich freue mich trotzdem schon auf die nächste Kollektion.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Berlin Fashion Week Tag 2



Kurze Pause vor der projektgalerie

Berlin Fashion Week Tag 1



Kritischer Blick von Suzy Menkes - Imkerkopfbedeckung bei Black Coffee - Germany's Next Topmodel Sara Nuru mit Stripperheels




Die Blogger Front Row bei Patrick Mohr mit Juliane, Anna, Mary und Mahret und Mandy von GNTM dazwischen- Der Maiskolben - Armin Morbach im zweiten Outfit des Tages


Die Fashion Week hat gestern begonnen und der erste Tag war schon so voller Ereignisse, dass ich an dieser Stelle noch gar keine Zeit hatte zu berichten. Nachdem ich beim Pendeln zwischen Büro und Bebelplatz um die Shows von Marcel Ostertag, Black Coffee and Ramírez und Patrick Mohr sehen zu können, ziemlich ins Schwitzen gekommen bin, ging es vorm Abendprogramm erst noch einmal nachhause. Nach einer erfrischenden, belebnden aber zu kurzen Dusche, ging es sofort weiter zu einer weniger spannenden Präsentation von pepe Jeans, die nun reichlich verspätet Andy Warhol Motive als Trend entdeckt haben. Nächste Station sollte die Villa sein. Reebock hatte geladen und mit der Hoffnung auf kühle Getränke machten wir uns auf den Weg um pünktlich anzukommen und die obligatorische Schlange und Drängelei. Aber Pustekuchen. Auf Grund eines Missverständnisses sind wir einmal die Landsberger Allee rauf und nachdem wir die richtige Adresse erfahren hatten wieder runter. Nach einem einstündigen Walking-Workout erwarteten uns Lisa, Tanja, Mitch und Dirk und selbstverstänlich die befürchtete Schlange. Umso überraschender war es, dass wir nach ca. 20 Minuten schon unser lange ersehntes kühles getränk in der Hand hielten. Die Saunatemperaturen erschwerten das tanzen ungemein und so wippten wir verhalten mit dem Kopf. Jede weitere Bewegung hätte zu sturzbruchartigen Schweißausbrüchen führen können.
Ein Locationwechsel war mehr als angebracht. Nachdem es sich draußen endlich auf aushaltbare 20 °C abgekühlt hatte, machten wir uns auf den Weg in die Bar 25 zum Broken Hearts Club. Trotz Gästelistenplätzen mussten wir es uns hier gefühlte 30 Minuten auf ungefähr 3 Quadratmetern mit ca. 100 Leuten gemütlich machen. Nachdem wir das Gruppenkuscheln heil überstanden hatten, ging es ans Wasser um die Nacht bei ein paar Bier langsam ausklingen zu lassen und den herannahenden Morgen zu begrüßen.
Heute geht der ganze Trubel weiter. Und ich verspreche die nächsten Tage ein etwas vorbildlicherer Blogger zu sein. An positiven Beispielen mangelt es ja zum Glück nicht.
Beiträge zu besuchten Shows gibt es bei glam.de

Mittwoch, 1. Juli 2009