Montag, 30. Mai 2011

Machen oder sein lassen?: Sneakers

Photobucket

Bilder: modedamour.com, thesartorialist.com, anywho.dk, adelie.dk

Photobucket

Meine neuen Vans. Danke an K-MB.

Turnschuhe oder besser Sneakers (laut Wikipedia die Bezeichnung für Sportschuhe, die im Alltag getragen werden) sah man in der Modewelt bisher eher selten. Ab und an begegnete man im Rahmen des x-ten Grunge-Revivals mal einem Paar Chucks. Vor wenigen Jahren erfreuten sich außerdem die latschigen Plimsoles besonders in Mode-Blogger-Kreisen großer Beliebtheit. Das war es dann aber auch. High Tops, Skater- oder Jogging-Schuhe suchte man in Editorials oder auch nur auf Outfit-Schnappschüssen vergeblich.
Doch plötzlich sieht man auf Streetstyle-Bildern und in Blogposts immer öfter bequemes Schuhwerk. Der Klassiker - die Chucks - sind natürlich immernoch dabei. Mit Nike, Adidas oder New Balance geht es aber noch sportlicher. Besonders die Mädels von Anywho greifen in letzter Zeit immer öfter zu Sneakers. Beim Sartorialist wurden wiederholt Converse gesichtet und auch Taylor Tomasi Hill verzichtet auf High Heels zugunsten von High Tops. Sogar Stilvorbild Alexa Chung kombiniert zu ihren Mädchenkleidchen plötzlich nicht mehr Nietenpumps von Valentino sondern Stoffschuhe von Superga und ziert damit die Werbeplakate der Traditionsmarke. Es scheint als wären sportliche Schuhe nun auch abseits von Sportplätzen, Schulhöfen und Hip-Hop-Konzerten recht populär.
Mit dieser Entwicklung hin zur sicheren Bequem- und vermeintlichen Sportlichkeit im Hinterkopf kam mir das Paket der Agentur K-MB neulich gerade recht. Die Vans aus der California Collection erinnern mich nicht nur an leichtfüßige Teenager-Tage im kleinstädtischen Skatepark, sie passen außerdem gut zu meiner anhaltenden Jeans-Vorliebe. Und eigentlich hatte ich mir für diesen Sommer ja auch vorgenommen Skateboard fahren zu lernen. Das wird zwar - bedingt durch mein üppiges Lernpensum - höchstwahrscheinlich nichts, trotzdem freue ich mich über die Alternative zu Boots, Loafers, Wedges und co.
Allerdings würde ich Sneakers nicht zu jeder Klamotte tragen. Ab einem gewissen Wadenumfang verwandelt das sportliche Schuhwerk in Kombination mit Rock oder Kleid fast jedes Bein in einen kräftigen Stampfer. Wie steht ihr zu Sneakers statt Ballerinas oder High Heels? Machen oder sein lassen?

Photobucket

Bilder: thefashionspot.com, thisisjanewayne.com

Editorial: Zuckerwatte-Haare in der Elle Mexico

Photobucket

Photobucket

Bilder: fashiongonerogue.com

Haare in Pastellfarben erfreuen sich schon seit einigen Monaten besonders in der Blogger-Welt großer Beliebtheit. Im wahren Leben wagen leider nur wenige die krasse Typ-Veränderung. Spontan fallen mir nur Sevda und das Lachsbrötchen ein, die mutig zu Bleiche und Farbe gegriffen haben. Doch auf dem Laufsteg oder in Editorials sieht man immer wieder Models mit Regenbogenfarben auf dem Kopf.
Nun hat die Elle Mexico dem Thema eine ganze Fotostrecke gewidmet. Im Beauty-Teil der Juniausgabe darf der Leser den Models Tehila Rich und Ania Kisiel beim Haare färben zu schauen. Dabei tragen sie aber selbstverständlich nicht wie jeder Otto-Normal-Färber alte T-Shirts und Jogginghosen, sondern zarte Negligees, Rüschenkleider und bergeweise Schmuck in passenden Farben. Für die grelle Auswahl war Stylistin Anna Katsanis verantwortlich. Das Resultat ist ein amüsantes, kunterbuntes Editorial, das von Fotograf Jamie Nelson festgehalten wurde. Wie die beiden Models letztlich mit ihren neuen Haarfarben aussehen, gibt es wie immer bei Fashiongonerogue.com zu sehen.

Samstag, 28. Mai 2011

Range Rover Evoque Style Awards: Frankfurt

Photobucket

Photobucket

Designerin Anna Jazewitsch

Photobucket

Ihre Kollektion "ofimatica 2"

Photobucket

Designerin Karolin Kruger und ihre Kollektion "einzigartig"

Photobucket

Bekanntgabe des Gewinners

Photobucket

Gewinner Tarang Bharti "Gothic expressionism"

Photobucket

Anna, Miri, Lisa, Anne und ich

Gestern Abend war ein großer Spaß. Nach den Events in Berlin und Hamburg machten die Evoque Style Awards in Frankfurt halt. Ein guter Anlass für einen gepflegten Mädelsabend. Für erstes Gekicher sorgten die Satzexperimente des mäßig kompetenten Moderators in Kombination mit Weißwein auf nüchternen Magen. Die ersten beiden Kategorien Design und Musik hinterließen dann leider keinen wirklich bleibenden Eindruck, wenn man mal von den abenteuerlichen Erklärungen á la "Inspiration für mein Motiv war der Romanesco Blumenkohl in einem fragmentalen Universum" absieht. Zu guter Letzt wurde dann der Evoque Fashion Award verliehen. Die drei Finalisten zeigten jeweils spannende Kollektionen mit verschiedenen Ansätzen und bewiesen damit wieviel unentdecktes Potenzial da draußen noch schlummert. Mein Favorit waren die Entwürfe der sympathischen Russin Anna Jazewitsch, die mit ungewöhnlichen Drapierungen und Cut-Outs unter der Brust überraschten. Die blaue Brille hätte ich dem Model am liebsten direkt vom Laufsteg weg gemopst. Die Jury, zu der auch Nadine von Style-Taxi gehörte, war allerdings anderer Meinung und kürte den Londoner Designer Tarang Bharti zum Gewinner. Ich bin gespannt wer der sechs Finalisten - drei stehen nun fest, die anderen drei werden in den nächsten Wochen in Düsseldorf, München und Stuttgart bestimmt - letztlich die Serienproduktion gewinnt.

Swatch MTV Playground: Fred Butler


Hier kommt die zweite Folge von Swatch MTV Playground. Diesmal erläutert Fred Butler die Vorzüge von Modefilmen. Wer jetzt neugierig auf ihre Arbeit geworden ist, sollte unbedingt auf der mehr als sehenswertern Homepage vorbeischauen.

*Gesponserter Post

Freitag, 27. Mai 2011

Friday likes

Photobucket

Editorial aus der Dazed & Confused Juni bei Wir sind Leoparden - Outfit der Woche bei Stylesightings - Editorial aus dem Flavor Magazine bei Coûte que Coûte - Herbst-Lookbook von Asos bei Youneak


Donnerstag, 26. Mai 2011

Neues Lieblingsschuhwerk: Leo-Wedges von American Retro

Photobucket

Eigentlich wollte ich mir die "Schaut mal was ich gekauft habe"-Posts oder Hauls - wie es mittlerweile im Blogger-Jargon heißt sagt - abgewöhnen, aber mein Paris-Mitbringsel verdient einfach etwas mehr Aufmerksamkeit. Einen kleinen Vorgeschmack auf die großartigen Leo-Wedges gab es schon im Sarenza-Post, jetzt muss ich sie einfach nochmal in all ihrer Pracht präsentieren.
Nachdem ich in den letzten Monaten meine Leoparden-Loafers bis an den Rand des Auseinanderfallens getragen habe (an den Fersen sind schon keine Härchen mehr), musste einfach neues tierisch getupftes Schuhwerk her. Als ich die Stiefeletten mit Schnürung und Keilabsatz dann im Schaufenster bei American Retro entdeckt habe, war es einfach Liebe auf den ersten Blick. Nach dem Anprobieren stand fest: Das wird ein Bund fürs Leben. Oder zumindest so lange sie eben halten bei exzessivem Tragen. Die Dinger sind wahnsinnig bequem, nicht zu hoch, im Sommer und im Winter tragbar und passen außerdem zu so gut wie allem. Sogar zu meiner plötzlichen Orange-Vorliebe. Besser geht es doch gar nicht.

Photobucket

Mittwoch, 25. Mai 2011

Céline Spring 2011 Campaign: Was macht das Skateboard da?

Photobucket

Bilder: fashiongonerogue.com

Dass ich den Hype um Céline unter Chefdesignerin Phoebe Philo nicht ganz nachvollziehen kann, dürfte regelmäßigen Lesern schon aufgefallen sein. Noch ein bisschen weniger kann ich aber die Aufregung - die zugebenermaßen schon etwas zurückliegt- um die aktuelle Werbekampagne verstehen. Das liegt aber nicht am Fotografen Juergen Teller, dessen Arbeit ich sehr gelungen finde. Es liegt auch nicht an den großartigen Models Daria Werbowy und Stella Tennant. Nicht mal die leicht langweiligen Pyjama-Outfits mit Op-Hemdchen-Ärmeln stören mich. Nein, das Skateboard ist mir ein Dorn im Auge. Was soll das da? Glaubt wirklich jemand, dass Daria gleich aufspringt, sich den 1000-€-Shopper um die Schultern schwingt und mit flatternder Hose abdüst?
Mal ganz davon abgesehen, dass dieses Szenario in den Pumps mit Pfennigabsatz lebensgefährlich wäre, ist es irgendwie völlig absurd. Natürlich darf Modefotografie merkwürdige Situationen schaffen, aber das Skateboard in einer Werbekampagne für ein Luxus-Label ist mir doch zu unpassend. Man könnte fast vermuten, dass die privat tatsächlich sehr entspannte Daria (wenn man den Streetstyle-Bildern mal Glauben schenkt) damit zum Shooting gefahren ist und dann irgendjemand auf die Schnappsidee gekommen ist das Skateboard mit in die Kampagne aufzunehmen. Weil es ja irgendwie so zum über-coolen Image von Céline passt. Aber so war es bestimmt nicht.
Mit allen anderen Requisiten wie den überdimensionalen Bildern von Küken, Erdbeeren, Spielkarten und Gurkenscheiben (Wer ist dafür eigentlich verantwortlich?) kann ich mich anfreunden. Sie passen im wahrsten Sinne des Wortes ins von Juergen Teller fotografierte Bild. Aber das Skateboard hat in einer Werbekampagne, die hauptsächlich in Vogue, Elle, Numéro & co. erscheint, einfach nichts zu suchen. Das gehört auf die Straße.


Dienstag, 24. Mai 2011

Aus der Umkleide: Plötzlich Orange?!

Photobucket

Bis vor wenigen Monaten und eigentlich mein ganzes bisheriges Leben lang hatte ich eine starke Abneigung gegenüber Orange. Es ist nicht nur die Farbe an sich, ich mag auch keine Orangen, trinke keinen Orangensaft und auch Capri Eis kann mir gestohlen bleiben. In den letzten 25 Jahren habe ich Orange, ob als Farbe oder Frucht, völlig ignoriert. Ich habe noch nie ein Kleidungsstück in Orange besessen. Müllmann-Assoziationen oder noch schlimmer Gedanken an Loveparade-Besucher in Neon-Warnwesten genügten als Argumente gegen diese Farbe.
Doch nun hat sich das Blatt gewendet. Plötzlich werde ich von diesem knalligen, saftigen Ton förmlich angezogen. Mittlerweile besitze ich nicht nur eine Tasche und Sandalen in Orange, auch meine Finger- und Fußnägel erstrahlen in kräftigem Orange. Die neue Vorliebe nimmt offensichtlich absurde Züge an. Auch gestern bei Cos kam fast nur Orange mit in die Umkleidekabine. Womöglich hat mich die grelle Nuance gegenüber allen anderen Farben blind gemacht. Nur Dunkelblau durfte noch mit. Letztlich hat aber doch Orange gewonnen und mich davon überzeugt, dass man in einem Kleid ja nicht unbedingt sitzen können muss. Das wird nämlich verdammt schwierig in der kurzen Nummer in der Mitte. Egal, ich bin geblendet von meinem neuen Lieblingsteil.

Romantisch und nüchtern: Lukasz Wierzbowski für Urban Outfitters

Photobucket


Photobucket

Die Bilder des neuen Hochsommer-Lookbooks von Urban Outfitters, die der polnische Fotograf Lukasz Wierzbowski geschossen hat, lassen mich gerade nicht mehr los. Natürliche Muster der Umgebung stehen im Kontrast zu den gedruckten Mustern der Kleider. Die Gesichter der Models bleiben auf den Fotografien meist versteckt. Dadurch entsteht eine gleichzeitig romantische und nüchterne Stimmung. Weitere Bilder gibt es hier.

Eigentlich mag ich ja keine Taschen, aber... : Clutches von Wilbur & Gussie

Photobucket

Bilder: wilburandgussie.com

Eigentlich hab ich es ja nicht so mit Taschen. Beim Weggehen packe ich das Nötigste meistens einfach in meine Jackentaschen oder stopfe Geld, Ec-Karte, Führerschein und Studentenausweis in eine Zigarettenschachtel. Letztere Variante hat sich allerdings schon als weniger praktikabel erwiesen als ich besagte Schachtel irgendwann nachts in München unbedacht entsorgt habe. Als mir dann nach Stunden wieder eingefallen ist, dass das Zigarettenpäckchen ja nur vermeintlich leer war, erwartete meine Freundin und mich eine anstrengende aber amüsante, nächtliche Tour durch die bayrische Landeshauptstadt, die zum Glück mit dem Fund meiner vier Sachen endete.
Trotzdem: Taschen nerven beim Weggehen. Besonders beim Tanzen wenn sie ständig hin und her schwenken oder wenn man in der Menge an fremden Leuten hängen bleibt oder weil man immer wieder nach dem Lippenstift suchen muss. Bei meiner Lederjacke hat jede Tasche ihren festen Bewohner. Ein gezielter Griff und ich habe was ich brauche.
Noch unpraktischer als Umhängetaschen sind nun eigentlich Clutch Bags. Denn die muss man ja die ganze Zeit in der Hand halten oder unter den Arm klemmen. Außerdem besteht die Gefahr, dass man sie einfach mal eben irgendwo liegen lässt, wenn man plötzlich auf die Tanzfläche stürmen muss weil das beste Lied aller Zeiten läuft. Trotzdem habe ich mich ein bisschen in die hübschen Clutches von Wilbur & Gussie verguckt. Die Taschen sind in verschiedenen Farben und Mustern erhältlich und lassen sich mit einer schicken Brosche verschließen. Der Labelname ist aus den Namen der früheren Familienhaustiere der beiden Designerinnen zusammengesetzt. Die einzelnen Modelle sind nach aktuellen Haustieren oder deren Geschwistern benannt. Katze Wilbur steht für Eleganz und Raffinesse, während Hund Gussie das Kühne und Freche verkörpert. Die Mischung macht den Charme der Clutches aus, der mich fast dazu verleitet von meiner Taschen-Phobie Abstand zu nehmen. Elefant, Taxi oder Marienkäfer würden sich bestimmt hübsch als Abendbegleiter machen.

Sonntag, 22. Mai 2011

Sunday sale

Photobucket

Ich muss mich mal wieder von ein paar vernachlässigten Sachen trennen. Falls euch diese Vorschau neugierig macht, dann schaut mal bei meinem Sale-Blog vorbei. Dort gibt es noch viel mehr zu sehen und zu kaufen. Bei Interesse schreibt mir eine Email an k.schweitzberger@gmail.com.

Freitag, 20. Mai 2011

Paris: Noch ein paar Schnappschüsse

Photobucket

Arc de Triomphe

Photobucket

Annick Goutal bei der Rue Saint-Honoré

Photobucket

Tourist me: Brille, Shirt, Hose - Topshop, Parka - Urban Outfitters, Boots - Acne, Tasche - Zara + Kamera griffbereit, Vitamine Water und Collette-Tütchen

Photobucket

Louis Vuitton auf der Champs-Élysées

Photobucket

Schaufenster mit Christopher Kane und Versus bei Collette

Photobucket

Purple Institute

Photobucket

Innenhof an der Rue Saint-Honoré

Photobucket

Miu Miu auf der Rue Saint-Honoré

Photobucket

Photobucket

Zweites Schaufenster mit Christopher Kane und Proenza Schouler bei Collette

Photobucket

Touristenauflauf am Louvre

Photobucket

So richtig ist der Funken zwischen Paris und mir nicht übergesprungen. Natürlich ist die Stadt wunderschön, aber irgendetwas hat mir gefehlt. Vielleicht lag das auch am Zeit- und Schlafmangel. Wirklich viel kann man in zwei Tagen nicht sehen. Aber immerhin haben Lari und ich eine Stadtrundfahrt gemacht, sind im Jardin des Tuileries spazieren gegangen, haben die Schaufenster in der Rue Saint-Honoré bewundert und ausgiebig Le Marais erkundigt. Aber Trotzdem konnte nicht mal der französische Wein dieses Verliebt-in-Paris-Gefühl in mir hervor rufen. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. London bleibt meine Lieblingsstadt.

Cover-Favoriten: i-D & Harper's Bazaar Spain

Photobucket

Bilder: fashiongonerogue.com

Bis auf die Farbe Gelb in den jeweiligen Titeln haben meine beiden aktuellen Cover-Favoriten nicht wirklich viel gemeinsam. Aber das macht ja nichts. Einmal hätten wir da Behati Prinsloo fotografiert von Craig McDean, die mit ihrem Mädchen-von-Nebenan-Look eine ungewöhnliche Wahl für das recht düstere Styling ist. Überraschenderweise stehen ihr der halbe Totenkopf, die wuscheligen Haare und das Kult-Danzig-Shirt aber doch so gut, dass ich meine Augen gar nicht von dem Bild lassen kann. Und dabei bin ich nichtmal ein großer Fan des namibianischen Models. Vielleicht ist es aber gerade der Kontrast zwischen ihren lieblichen Gesichtszügen und dem dunklen Rest, der mich so fasziniert.
Auf Kontraste setzt irgendwie auch die spanische Ausgabe des Harper's Bazaar mit Fotograf Txema Yeste. Die zarte Anna de Rijk steht ganz lässig auf dem Rücken eines Riesenpferdes rum. Beide tragen schwarzen Partnerlook während im Hintergrund der blaue Himmel und das Meer erstrahlen. Irgendwie absurd und womöglich gerade deswegen so gut. Um was für ein Pferd es sich handelt, kann ich auf Grund von mangelnder Pferde-Mädchen-Vergangenheit leider nicht sagen. Dafür erkenne ich fast jeden Wal. Aber genug zu meinen imaginären Tierfreunden aus Kindertagen. Welches Cover gefällt euch gerade?

Donnerstag, 19. Mai 2011

Swatch MTV Playground: Alex Noble


Bewegte Bilder haben hier Seltenheitswert. Dabei gehören Videos mittlerweile zum guten Ton in Bloggerland. Leider mangelt es bei mir an geeigneten Themen, mit Hauls , z.B. über meinen letzten Drogeriebesuch bei dem ich ein abgefahrenes Deo erstanden habe, will ich niemanden langweilen und außerdem besitze auch nicht das nötige Equipment dafür.
Dank Swatch MTV Playground wird es hier in Zukunft nun immer mal wieder nette, kleine Filmchen zu Mode und Musik zu sehen geben. Den Anfang macht Nachwuchsdesigner Alex Noble, der verrät mit welchen Stars er am liebsten zusammenarbeitet.

*Gesponserter Post

Launch-Event: "What's hot?" by Sarenza

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Photobucket

Meinen kleinen Paris-Trip habe ich Sarenza zu verdanken. Der französische Onlineshop für Schuhe hatte anlässlich des Launchs der neuen Seite "What's hot?" zahlreiche Blogger aus Europa in die französische Hauptstadt eingeladen um die Neuheit gebührend zu feiern. Aus Deutschland waren Lea von Pale, Lari von Fiebermädchen, Jenny von ChuhChuh und ich dabei.
Selbstverständlich standen schicke Schuhe im Mittelpunkt des Interesses, denn bei "What's hot?" werden die neusten Schuhtrends und schicksten Modelle vorgestellt. Der Dresscode des Events lautete: Außergewöhnliche Schuhe. Glücklicherweise hatte ich wenige Stunden vorher tatsächlich noch ein ganz besonderes Paar gefunden. Bei American Retro verliebte ich mich Hals über Kopf in die Leo-Wedges mit Schnürung. Hätte ich die nicht gefunden, wäre ich mit meinen staubigen Boots (bringt so ein Spaziergang durch die Tuileries mit sich) wohl ganz schön under-dressed gewesen. War ich letztlich aber trotzdem noch, denn die anderen Mode-Blogger haben ihrem Ruf alle Ehre gemacht und mit gefährlich hohen Heels und extravaganten Outfits für Aufsehen gesorgt. Der Hingucker des Abends waren aber trotzdem die beiden Herren im gleichen Brautkleid plus passendem Hut. Ob es sich um die Herren von Le Petit Écho Malade handelte, konnten wir leider nicht rausfinden.
Damit den Bloggerdamen nach Betrachtung eines Auszugs des aktuellen Sortiments von Sarenza nicht langweilig wurde, war für ausreichend Unterhaltung rund um Mode und Schuhe gesorgt. So konnte man über den besten Streetstyle-Look voten. Der und die GewinnerIn durften sich jeweils über einen 500 € Gutschein freuen. Im Obergeschoss der Location konnten die Gäste ihre Lieblingsschuhe fotografieren lassen und erhielten ein nettes, gerahmtes Foto. Außerdem spielte die französische Band La Femme. Achja, und der eigens für den Abend kreierte Drink mit Wodka und Melonenlikör mundete auch hervorragend.
Am nächsten Morgen trafen Lea, Lari, Jenny und ich uns dann noch mit dem deutschen Team von Sarenza zum Frühstück, das wir nach einer langen Nacht auch dringend nötig hatten. Bei köstlichem Pain au Chocolat, frischem Kaffee und herzhaftem Käse konnten wir mehr über den Onlineshop erfahren. Danach hatten wir sogar die Möglichkeit das Hauptquartier von Sarenza zu besichtigen und hinter die Kulissen zu blicken. Gesehen haben wir ein großes Büro voller freundlicher Mitarbeiter und natürlich hübscher Schuhe. Im Haus an der Avenue de l'Opéra befindet man sich übrigens in guter Gesellschaft. Auf der gleichen Etage hausiert nämlich auch das berühmt berüchtigte Purple Institute. Leider habe ich mich nicht getraut zu klingeln. Trotzdem hat sich der Kurz-Trip sehr gelohnt. Danke dafür, Sarenza.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Bonjour!

Photobucket

Anja Rubik in Vogue Paris

Bild: fashiongonerogue.com

In aller Freue habe ich mich heute auf den Weg nach Paris gemacht. Wieso, weshalb, warum? Das erfahrt ihr morgen. Jetzt steht erstmal Sightseeing auf dem Plan und dann müssen The Kooples und American Retro leer gekauft werden.

Montag, 16. Mai 2011

Lookbook: H&M Trend Herbst/Winter 2011/2012

Photobucket

Manchmal ist die überzeugende Optik vom Lookbook schon die halbe Miete. H&M gelingt es oft mit hübschen Presseaussendungen die richtige Stimmung für die kommende Saison zu schaffen. Passend zur Kollektion von H&M Trend für den Herbst/Winter 2011/2012 wurde das Lookbook in den gleichen Farben und Mustern gestaltet. Mit dem recht großen, skizzenhaften Paisley-Druck kann ich leider nicht so viel anfangen, dafür mag ich das Orange und einige Einzelteile.
Das Kleid mit abgesetzten Rockteil steht ganz oben auf der Wunschliste. Der gefütterte Parka und der kuschelige Cardigan könnten es im kalten Herbst auch gut in meine Einkaufstüte schaffen. Das Fransenkleid, die Tasche mit Tigerkopf und diese leicht absurd geformten Schuhe brauche ich zwar weniger, sie sind aber trotzdem schön anzusehen. Weitere Bilder des Lookbooks mit der zauberhaften Karlie Kloss gibt es bei glam.de.

Photobucket

Lake's Fashion Days: Was in modischer Hinsicht so passiert ist

Photobucket

Bild 1 & 2 :Young @ Squat, Bild 3: Squat, Bild 4: Kayiko, Bild 5: Dirndlherz

Fotocredits: Elisabeth Kudlicki

Bis auf Marcel Ostertag und United Nude waren mir alle Namen bei den Lake`s Fashion Days unbekannt. Vorher habe ich mir die meisten der 40 Designer aus Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien immerhin mal zurecht gegoogelt um so schon vorher zu wissen, was sich lohnt und was nicht. Am ersten Tag verschob sich der Zeitplan aber, da die meisten Shows wegen des schlechten Wetters nach drinnen verschoben werden mussten. So landete ich aus Versehen bei der Präsentation von Cassida, die dann verwirrenderweise doch draußen statt fand. Kein guter Auftakt, denn bedruckte Kapuzen-Shirts, Nicki-Trainingsanzüge, Leggings mit Glitzersteinen und platte Macho- oder sexy Mädchen-Posen kurz einen Ed-Hardy-Verschnitt hatte ich irgendwie nicht bei den Lake's Fashion Days erwartet. Danach konnte es eigentlich nur noch bergauf gehen.
Da freute ich mich sogar über die augenzwinkernde Inszenierung des Labels Dirndlherz. Obwohl ich mit Trachten überhaupt nichts anfangen kann, amüsierte mich der Pferdekopf passend zum Motiv der Schürze. Die folgenden Kollektionen von Kayiko, Squat und Young @ Squat warteten dann außerdem mit einigen ansehnlichen Kleidern und netten Ideen auf. Oversize, Asymmetrie und Drapierungen gehen irgendwie immernoch gut. Nur das neonpinke Satin-Kleid von Squat war ein Fehlschlag. Darin hatte dann plötzlich sogar das schlanke Model ein Bäuchlein.
Am nächsten Tag konnten die Präsentationen dank strahlendem Sonnenschein dann endlich draußen statt finden. Der hölzerne Steg erwies sich als wunderbarer Catwalk und die traumhafte Kulisse stahl manchmal fast den Kollektionen die Show. So erwischte ich mich immer wieder beim verträumten Blick auf den See statt auf die Models. Die gemütlichen Pool-Liege-Möglichkeiten haben zur Ablenkung ihr Übriges beigetragen. Zum Glück haben einige Kollegen etwas besser aufgepasst. Deswegen verweise ich hier nochmal auf alle Blogger aus meinem letzten Post, die sowohl fleißig über die Eröffnungsfeier als auch über die restlichen Tage der Lake's Fashion Days berichtet haben.

Photobucket

Ulliko

Fotocredits: HeadPro