Samstag, 28. Februar 2009

Shred


Beste Beschäftigung, wenn krank im Bett. Camille zeigt wie.

Perfect boots



Bilder: maisondesreveries.com, thecherryblossomgirl.com

Chloé Motorcycle Boots

Freitag, 27. Februar 2009

More to love from London



Strickliesel Mark Fast setzt erneut auf zarte fast zerbrechlich wirkende Strickkunstwerke und baut in seiner Herbstkollektion seine ungewöhnlichen Strukturen und Techniken weiter aus. Im Mittelpunkt stehen knackig kurze Kleidchen, die auf kunstvolle Art und Weise gleichzeitig das Nötigste verdecken und reizvolle Körperstellen freilegen.



Nach einer brillianten Frühjahrskollektion ist es nicht einfach gesetzte Maßstäbe erneut zu erreichen. Nach mehrmaligem Betrachten seiner Herbstentwürfe gelingt es dem Briten Christopher Kane aber doch noch zu überzeugen. Mit karierten Sweatern zu unaufgeregten Rüschenröcken und transparenten, geometrischen Lagenkleidern gelingt es Kane an seine vergangene Kollektion anzuknüpfen und sein eigenwilliges Konzept fortzuführen.



Bilder: style.com

Und nun das Beste zum Schluss: Die Engländerin Louise Goldin verzichtet komplett auf Farbe und liefert mit ihren dunklen, gewohnt futuristischen Designs eine absolute Lieblingskollektion ab. Kurze Kleider aus Strick mit Ledereinsätzen, wunderbare Capes dazu Lurexleggings und Ankle Boots, die an das geniale Cyberschuhwerk der aktuellen Balenciaga Schuhwerk erinnern - Geht es noch besser? Ich finde nicht und hätte dann gerne einmal alles zum mitnehmen.

Minimalist



Bild: thefashionspot.com

Jil Sander S/S 09 Werbekampagne - Model: Natashy Poly - Fotograf: Willy Vanderperre - Mehr.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Love to hate



Bild: hedislimane.com

In Teeniefilmen mitspielen, seichte Popliedchen trällern und Leggings designen, so wirklich viel kann Lindsay Lohan nicht. In den üblichen verdächtigen Klatschblättern kann man trotzdem jede Woche von ihrer Magersucht, Alkoholexzessen oder Beziehungsproblemem lesen.
Und eigentlich könnte mir die Skandalnudel so egal sein wie Paris Hilton, Nicole Richie und co., doch irgendwie ertappe ich mich hin und wieder dabei beim Betrachten eines peinlichen Paparazzi Schnappschusses von ihr eine gewisse Sympathie zu empfinden.
Ihre optischen Reize spielt sie jetzt gekonnt vor der Kamera von Kultfotograf Hedi Slimane aus. Die ausdrucksstarken Schwarz-Weiß Aufnahmen darf man dann auch ohne schlechtes Gewissen gut finden. Mehr auf hedislimane.com

Suede



Bilder: acnestudios.com, topshop. com, urbanoutfitters.co.uk, luisaviaroma.com

Schon das Wort ist Musik in meinen Ohren. Das angenehme Tragegefühl, die weiche Struktur und die raue Optik lassen mein Herz höher schlagen. Wildleder muss unbedingt noch auf die Frühjahrswunschliste.

Dienstag, 24. Februar 2009

Männliches, Gruseliges und Modernes aus London

Die London Fashion Week ist schon fast wieder vorüber und ich habe es noch nicht geschafft wenigstens eine der gezeigten Kollektion zu erwähnen. Eine Schande. Ich rechtfertige mich damit, dass es sich hier um meine Lieblingsmodewoche (was für eine albernes Wort) handelt und ich mir wirklich alles anschauen muss. Dafür geht also schon viel Zeit verloren und außerdem fällt bei dem vielen kreativen Input die Auswahl schwer.



Für Armand Basi One setzt Designer Markus Lupfer auf männlich breitschultrige Silhouetten und großzügig geschnittene Hosen mit 80er Anleihen. Klassiker finde hier neue Formen. Die Bikerjacke aus Tweed wird weiter und der Trenchcoat paart sich mit dem Cape. Bunte Farben braucht es hier keine, der Fokus liegt auf den Formen und Details, wie beispielsweise den Zierösen. Die perfekten Accessoires für diesen modernen New Wave Look sind Creepers und eckige Clutchbags. Mehr.



Blasses Make-Up und weiße Kontaktlinsen führen bei mir eher zu Erinnerungen an Marilyn Manson, sind aber das perfekte Styling für Ann Sofie-Backs schaurig schöne Herbstkollektion. Bei der Konzeption hat die Designerin sich sicher von dem ein oder anderen Horrorfilm inspirieren lassen. Ergebnis sind tragbare Stücke in Schwarz und Weiß, mit Schlangenmuster oder aus spinnennetzähnlichen Materialien, die mit Nähten und Traumfängern verziert wurden. Mehr.



Bilder: style.com, thefashionspot.com

Ein besonderes Highlight der London Fashion Week ist die Präsentation der Absolventen der Designer Talentschmiede Central Saint Martins. Wer hier seinen Abschluss gemacht hat, hat es schon fast geschafft. Besonders positiv aufgefallen sind mir diesmal die Entwürfe des aus Georgien stammenden Designers David Koma. Schwarze Kleidungsstücke besetzt er mit üppigen Kettenbündeln oder Silberapplikationen und betont so die Körperform oder abstrahiert sie.
Dieses Talent sollte man definitiv im Auge behalten. Mehr.

Montag, 23. Februar 2009

Belted



Gürtel von Mama über H&M Bluse



Zara Gürtel über H&M Trend Kleid



Geschenkter Gürtel über AA Circle Scarf

Sonntag, 22. Februar 2009

Sonntagsliebling



Bild: facehunter.blogspot.com

Samstag, 21. Februar 2009

Rad Hourani Fall 2009



Bilder: wwd.com

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, oder eben umgekehrt man soll nicht über die New York Fashion Week meckern, wenn man noch nicht alles gesehen hat. So gibt es doch noch eine erwähnenswerte Show, nämlich die vom kanadischen Designer Rad Hourani. Scharf geschnittene Jacken, Capes, Blazer und Westen aus Strick, Baumwolle und Leder gelayert und zu schmalen Hosen oder Tights mit Overkneestiefeln bestimmen die in Schwarz, Grau und Blau gehaltene Kollektion. Besonderer Augenmerk liegt auf den breiten, ausladenden Revers. Neu sind Pailletten an Hosenbeinen oder als Verzierungen in geometrischen Formen. Vervollständigt werden die leicht an Rick Owens erinnernden Looks mit eckigen Ankleboots.
Die vollständige Kollektion könnt ihr euch hier ansehen.

Last chance to buy





Zara von 39,90€ auf 9,95€

In the details

Auch wenn die New York Fashion Week eher Enttäuschungen als positive Überraschungen bereit hielt, lohnt sich ab und an doch noch ein genauer Blick auf die kleinen Feinheiten der gezeigten Kollektionen.



Mit üppigen Steinen besetzte Strümpfe bei Doo.Ro - Nietenhaar- und -halsbänder bei Zac Posen - Handschuhe mit Spitzenverzierung bei 3.1 Phillip Lim - Bunte Comicbrillen bei Marc Jacobs



Bilder: style.com

Schnürheels bei 3.1 Phillip Lim - Plateauboots bei Proenza Schouler - Cremefarbene Schnürheels wieder 3.1 Phillip Lim - Hohle Absätze an Satinschuhen bei Calvin Klein

Freitag, 20. Februar 2009

Wunschliste



Bilder: net-a-porter.com, americanapparel.net, brownsfashion.com, monkigirl.se, topshop.com

Draußen taut es gerade fleißig und wetter.de kündigt für Aschermittwoch fast schon milde 7°C an. Zeit also sich Gedanken, darüber zu machen, was für den Frühling noch so im Kleiderschrank fehlt. Es sollen ja keine überflüssigen Langeweileeinkäufe gemacht werden. Hier meine Liste:

- ein Lederrock, am besten weit, kurz und hochgeschnitten
- zwei Jumpsuits, einen mit kurzem und einen mit langem Bein
- einen Trenchcoat, möglichst klassisch, in hellem Beige und ohne Spielereien
- ein Paar gut passende Ballerinas, am liebsten aus Wildleder
- einen pastellfarbenen Blazer
- ein schönes Kleid, vielleicht geblümt
- einen Badeanzug
- ein bodenlangen schwarzen Rock, vielleicht aus Samt

Was braucht ihr noch für einen gut gekleideten Start in den Frühling?

Schminkkiste





Ari möchte unsere Schminkutensilien sehen und hier sind meine. Da ich wie schon erwähnt keine große Make-Up-Künstlerin bin, besitze ich auch nicht besonders viel Equipement. Das meiste befindet sich seit kurzem in oben abgebildeter geblümter Box.

Mein fünf Lieblingsprodukte:

- Rosafarbenes Rouge von L'Oreal, weil die Farbe gut zu meiner blassen Haut passt.
- Dermablend MakeUp von Vichy, das ich nur als Concealer verwende, weil es das einzige mir bekannte Produkt ist, dass meine Augenringen wirklich abdeckt.
- High Beam von Benefit, weil es universell einsetzbar ist.
- Schwarzer Eyeliner von L'Oreal, weil ich mit diesem eine einigermaßen gerade Linie hinbekommen.
- Wimperntusche von Maybelline, weil sie gleichzeitig volle und lange Wimpern macht.

Donnerstag, 19. Februar 2009

What happened to my legs this winter?



Blazer, Tasche - H&M; Shorts, Schuhe - Zara; Shirt - Topshop

Es ist eine Weile her, dass ich meine Beine leicht bekleidet auf einem Bild gesehen habe und irgendwie hatte ich sie anders in Erinnerung. Aber egal, Lesmads wollen unsere Frühjahrsoutfits sehen und obige Kombination ist das Erste, was mir in den Sinn gekommen. Shorts, Heels und Blazer werden wohl meine bevorzugten Kleidungsstücke im kommenden Frühling. Damit dieses luftige Outfit getragen werden kann, muss es nur noch ein paar Grad wärmer werden. Ich freu mich jetzt schon ein bisschen darauf.

Trench Coat



Bilder: chictopia.com, stockholmstreetstyle.feber.se, luluandyourmom.blogspot.com, lookbook.nu

Ich glaube, ich brauche einen für den Frühling.

Mittwoch, 18. Februar 2009

180209





Kleid: Asos - Schuhe, Strumpfhose, Cardigan: H&M

Wangster



Bilder: openingceremony.us

Ich bin kein Fan von Alexander Wang, ich hasse Türkis und Piercings an Jackenkragen sind eigentlich auch ziemlich albern. Zusammen kommt all das im Ltwt Nylon Blend Finished Coat, den ich überraschenderweise doch so genial finde, dass ich ihn gerade liebend gern mein Eigen nennen würde. Zum Glück übersteigt der Preis mit 785$ meine finanziellen Kapazitäten, denn diese kleine Geschmacksverirrung wird wahrscheinlich nicht lange anhalten.

Strickliesel mit Hang zu Bondage



Bilder: wwd.com

Die Mulleavy Schwestern haben es mal wieder geschafft. Egal, was da aus New York noch kommen mag, meine Lieblingskollektion steht fest. Für die Rodarte Herbst 2009 Kollektion führen sie ihre fantastische Vision fort und arbeiten sie weiter aus. Strickelemente bleiben, ändern aber ihre Form und erinnern an filzige Dreadlocks oder kommen als geliebte Ringschals daher. Neu ist ein ungewöhnlicher Materialmix, der nur hier gelingen kann. Die kurzen Kleider bestehen aus den verschiedensten Stoffen, wie beispielsweise Schlangenleder, geblümte Baumwolle und die bekannten Tüllstränge, die auf Rodarte-typische, untypische Art gelayert und angeordnet wurden.
Die Krone wird den neuen Looks durch geniale oberschenkelhohe Bondage Lederstiefel von Schuhgenie Nicholas Kirkwood aufgesetzt. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis Jak & Jil die ein oder andere Vogue-Redakteurin, Stylistin oder wen auch immer in diesen Killerboots ablichtet und den Neidfaktor noch mehr erhöht.
Aber genug Worte verloren, schaut euch die Kollektion einfach selbst hier an. Mein ungeschicktes aufgeregtes Geschreibsel wird der gezeigten Vielfalt und Kreativität sowieso nicht gerecht.



Bilder: fashionologie.com

Dienstag, 17. Februar 2009

Neue Schuhe gefällig?



Ich habe mir diese tollen Holzplateaus bei Asos bestellt, leider passen sie mir mit meinen unförmigen Füßen einfach nicht. Es ist eine Größe 6, sie fallen aber kleiner aus und sind eher schmal. Falls jemand Interesse hat, kann er sich bis Ende der Woche bei mir melden, sonst schicke ich sie zurück. Preis wäre 34 € inklusive Versand.

Tuesday likes ...


Anywho Blog - Ohne Titel Fall 2009 - Suede Boots vom schwedischen Vintage Online Shop Garde-Robe - Bedruckte Kleider bei Jonathan Saunders Fall 2009 - Mariacarla Boscono fotografiert von Lina Scheynius für das Another Magazine Spring/Sumer 2009

Montag, 16. Februar 2009

Mini DIY



Endlich den geplanten Brustbeutel gebastelt.

Sonntag, 15. Februar 2009

Eisprinzessin



Bilder: style.com

Glitzer, Transparenz, Asymmetrie - damit kriegt man mich immer. Das Designer-Trio Threeasfour überzeugt mit futuristisch anmutenden Kombinationen dieser drei von der New York Fashion Week. Statt einer Laufstegpräsentation wählten sie die Green Naftali Gallery in Chelsea um ihre Herbst/ Winter Kollektion 2009 vorzustellen. Musikalisch passend untermalt wurde das Spektakel von den atmosphärischen Klängen der isländischen Sängerin Kria Brekkan. Gezeigt wurden 14 schwarze oder weiße Looks für eine Art moderne Eisprinzessin. Mein Highlight: die Cut-OutHose mit transparenter Leggings drunter.

Zwitscher, zwitscher



Man muss ja alles mal ausprobiert haben. Ich bin nun also auch bei Twitter. Die Gesellschaft ist nett und das Geschnatter macht Spaß. Wie regelmäßig ich daran teilhaben werde, wird sich zeigen.

Samstag, 14. Februar 2009

Noch mehr Frühjahrsvorfreude



Grufti



Die 20% Aktion von H&m wurde von mir fleißig genutzt. Letzter Kauf für diese Woche: schwarze Hose mit seitlicher Schnürung von Divided. Gestern Abend so getragen.

"Horrific Sludge"



Bilder: seelenkleid.com

Neben den zarten Shirts von Minna Palmqvist konnten mich in der projektGallerie besonders die außergewöhnlichen Stücke von "Seelenkleid" begeistern. 2007 gründete die deutsche Designerin Ella Haberlach das Label und verbindet seitdem in ihren Entwürfen zerbrechliche Schönheit und düstere Einflüsse. Durch künstlerische Ausbrennungen und fantastische Gummiapplikationen, die auf ihrer Homepage wenig schmeichelnd als "horrific sludge", also entsetzlicher Schlamm bezeichnet werden, setzt sie Kontraste zu den zarten, schlichten Kleidern ihrer aktuellen Kollektionen. Wie ein dunkler Fluch ziehen sich diese Details durch "broken aura" und führen von anfangs unschuldig weißen Designs zu eleganten schwarzen Kleidern.
Mehr Informationen und Bilder der kompletten Kollektion gibt es auf www.seelenkleid.com.

Freitag, 13. Februar 2009

Friday likes...



Cats & Dogs Blog - Heimstone Brodee Belt über Amelie Boutique - Sexy Time mit Ash & Eliza in der Märzausgabe von Dazed and Confused - Nietenlederjacke aus der Herrenkollektion von Matthew Williamson für H&M - Riesenösen in Stella McCartneys Pre-Fall 2009 Kollektion

Sommer! Jetzt!





Damit ich meine neue Jeansjacke anziehen kann. H&M Trend

Donnerstag, 12. Februar 2009

Copenhagen Fashion Week A/W 09

Spät dran, aber zu ein paar Kollektionen möchte auch ich noch meinen Senf dazugeben.



Schwarz, Fell und Leder haben wir in diesem Winter schon oft gesehen und wenn es nach dem dänischen Designer Jørgen Simonsen und seinem Label Annhagen geht, begleiten sie uns auch durch die nächste dunkle Jahreszeit. Kombiniert mit reflektierenden Strümpfen und hochgestecktem Haar à la Morticia aus der Addams Family können die ersten Looks der 58 Outfits umfassenden Kollektion auch durchaus gefallen, doch spätestens im zweiten Teil geht der rote Faden verloren. Plötzlich treffen Rockstarshirts auf japanische Einflüsse und runde Schultern und alles wirkt nur noch wie ein krampfhafter Versuch mit schon 1000 mal dagewesenem etwas Neues zu kreieren. Schade eigentlich, denn gerade die eigenwilligen Teile, wie ein rotes Cape oder die Schutzschildgürtel sind Lichtblicke in diesem zusammengewürfelten Allerlei.



Wie es besser geht zeigt das nordische Label Barbara i Gongini. Die ebenfalls fast komplett in Schwarz gehaltene Kollektion besticht mit weiten Formen, großzügigem Tülleinsatz und raffinierten Drappierungen. Kompletiert werden die düsteren Kombinationen durch ein außergewöhnliches Styling. Fingerspitzen, Waden und Ohren wurden für die Show in schwarze Farbe getaucht und die Haare zu perfekten Tollen geformt oder ebenfalls eingefärbt. An Accessoires wurde dafür gespart. Die omnipräsenten Oxfords mit goldener Spitze und Schnürung genügen bei einer überzeugenden Kollektion aber sowieso.



Bei meinem Lieblingsjeanslabel Cheap Monday bleibt man der Röhre treu und setzt auf neue Materialkombinationen wie Jeans mit Leder oder eingesetzter Spitze plus Verschleißerscheinungen. Dazu gibts immernoch karierte Hemden, transparente Tops oder weite Pullis. Diese Kombination ist zwar nicht nur nichts Neues, sondern eigentlich total von vorgestern, für mich ist sie aber immernoch die angenehmste Wohlfühluniform.



So und nun noch ein kleiner Trommelwirbel (der eigentlich keine wirkliche Überraschung mit sich bringt): Meine Lieblingskollektion der Copenhagen Fashion Week kommt von Stine Goya. Mit knallengen Bodysuits und kurzen Bandeaukleidern aus glänzenden Materialien kreiert die Dänin einen neuen Superwoman-Look in Bronze, Grau und Rot.

Alle gezeigten Kollektionen könnt ihr euch auf www.copenhagenfashionweek.com anschauen.

Would wear



Bilder: net-a-porter.com

Mir fehlen fast die Worte beim Anblick dieses genialen Kleids aus der Frühjahrskollektion von Christopher Kane. Vielleicht ist es aber auch die Angst vor den scharfen Zähnen des abgebildeten Pavians, die mich fasziniert zurücklässt. Der animalische Print wirkt auf Bildern schon so täuschend echt, dass sich die Wirkung an einem bewegten Körper nur erahnen lässt. Wenn ich knapp 900€ übrig hätte, würde ich mich heute Abend in einem Gebüsch verstecken und mit fiesen Schreien vorbeigehende Passanten erschrecken.

Lieblingspulli II


So warm. So kuschelig. So weit. So gemütlich. Von H&M.

Montag, 9. Februar 2009

The Great Britain Waves



Bilder: livejournal.com/modelcouture

Vogue China Nov 2008 - Model:
Edita Vilkeviciute - Photographer: Josh Olins - Mehr.

WTF ???


Bild: whowhatwear.com

230$ für eine Jeansshorts, nur weil Erin Wasson im Bund steht ???

Sonntag, 8. Februar 2009

Square Toe


Bilder: jakandjil.com, topshop.com

It's my party and I cry if I want to.





1. Gestern Abend reinfeiern im neuen H&M Trend Kleid, Blazer und Schuhen, plus Vintage Gürtel
2. Heute ganz viel leckeren Kuchen essen.

Samstag, 7. Februar 2009

Sasha Nikitin Photography




Bilder: sashanikitin.com

Mehr auf seiner Homepage und flickr
Gefunden bei shotpot.ch

Freitag, 6. Februar 2009

Vorfreude..



Bilder: monki.se

... auf den Sommer und darauf ihn vielleicht in diesen Teilen von Monki verbringen zu können.

Shake it.



Bilder: thefashionspot.com

Die Märzausgabe der britischen Vogue muss gekauft werden. Denn darin finden sich sechs wunderschöne Editorials von Top-Fotografen mit Top-Models. Caroline Trentini verwandelt sich vor der Linse von Tim Walker in eine Schneekönigin, Daria Werbowy posiert vor Mario Testinos Kamera auf ihrem Motorrad in der Wüste, Agyness Deyn treibts bunt und wurde von Patrick Dermachelier fotografiert. Nick Knight lichtete gleich zwei Fotostrecken ab. Anja Rubik macht für ihn mutige Verrenkungen in Two-Tone und Lily Donaldson schüttelt in Fransenkleidern, was sie hat. Wie die schwungvollen Fotografien entstanden sind, zeigt SHOWstudio hier in bewegten Bildern.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Schminken, die 2.



Ich habe mich heute eindeutig zu lange in einer Douglas-Filiale aufgehalten. Die vielen bunten Tuben und Töpfchen haben mich in ihren Bann gezogen und urplötzlich experimentiere ich doch tatsächlich zwanzig Minuten lang mit Lippenstift (MAC Rapturous), Eyeliner (Manhattan Dip Eyeliner 1o9d) und Lidschatten (L'Oreal Chrome Shine 171) vorm Spiegel herum. Mit dem Ergebnis lehne ich mich für meine Verhältnisse schon recht weit aus dem sonst eher eintönigen Fenster. Es scheint als habe ich ein wenig Freude am Anmalen gefunden. Die Technik muss nur noch verbessert werden.

projektGalerie Liebling: Minna Palmqvist



Bilder: minnapalmqvist.com

Die Finnin Minna Palmqvist arbeitet nicht nach Saisons. Ihrer aktuellen Kollektion "Initimately Social" werden immer mal wieder neue Teile zugefügt. Bis jetzt finden sich darin zehn zarte Kleidungsstücke in Pastelltönen, die durch ihre ungewöhnlichen Formen bestechen. Die in Stockholm lebende Designerin möchte mit ihrer Mode die Grenzen und das Aufeinandertreffen zwischen dem sozial akzeptierten und dem intimen, natürlichen Körper austesten. So erinnert nicht nur die blasse Farbwahl an formfördernde Unterwäsche, es finden sich außerdem Bustierdetails am T-Shirt und an BH-Einlagen erinnernde Polster am Cardigan.
Wie wandelbar, die im Frühjahr 2007 begonnene Kollektion ist, lässt sich im zugehörigen Video begutachten. Bis jetzt sind Minna Palmqvists Entwürfe nur auf Nachfrage zu erhalten, laut Blog steht in Zukunft aber die Zusammenarbeit mit einem Onlineshop an. In diesem Fall darf man also wirklich mal auf die Fortsetzung gespannt sein.

Mittwoch, 4. Februar 2009

cos(y) cardigan


Cardigan - COS, Armband, Armreifen - Tally Weijl

Wednesday likes...



Montag, 2. Februar 2009

Was ich sonst noch gern gesehen hätte...



... die Show von Marcel Ostertag, weil ich einfach nicht genug von Leder in allen nur denkbaren Formen und Farben bekommen kann.



... die Show von Lala Berlin, weil die Schuhe so heiß aussehen. ... die Show von Strenesse Blue, weil auch tragbare Looks schön anzusehen sind.



Bilder: lexposure.net

... die Show von Felder Felder, weil es noch mehr Leder zu sehen gab und ich noch nicht ganz gelangweilt bin von Nieten, Transparenz und einem bisschen Rock'n'Roll Charme.

Meet the bloggers

Neben dem ganzen Modezirkus war ich besonders gespannt darauf meine liebsten Bloggerinen endlich persönlich kennen zu lernen und mit Ari von Uber-Life, Camilla von Allet ohne Schminke, Jessie und Julia von LesMads, Judith von What's Wrong With The Zoo, Lea von Lea Loves, Leila aka. Lälah, Lisa von Lalila, Mahret von F&art und Two for Fashion, Mary von Pudri und Myspace Laufsteg, Sarah von Sarah La Petite, Vanessa von Panda Fuck und Vio von Lost in Fashion ein paar wenige oder ein paar mehr Worte zu wecheln. Es war mir ein wahre Freude, Mädels und ich freue mich auf die nächste Begegnung.

Designer for Tomorrow


Erstmalig wurde im Rahmen der Berlin Fashion Week der neue Designer for Tomorrow Award by Peek & Cloppenburg verliehen. In der Jury saßen 14 große Namen aus der Modebranche, u.a. Melissa Dries, Women's Wear Daily, Toni Garrn, Model, und Michael Werner, Chefredakteur der Textilwirtschaft. Sie kürten jeweils einen Gewinner für Damen- und Herrenmode, der/die im folgenden halben Jahr von einem Mentor in das Modegeschäft eingeführt wird und einen Erstauftrag von Peek & Cloppenburg erhält.
Gespannt verfolgten Ari, Lisa, Vanessa und ich die Show und freuten uns mit den Gewinnern Julia Knüpfer und Joel S. Horwitz. Erstere überzeugte die Jury mit ihrer Kollektion "Living Rooms" und den raffinierten Wollkreationen, die zwar teilweise stark an die Arbeiten anderer bekannter Stricklieseln erinnerten, aber dennoch ihren eigenen Ausdruck fanden. Mein Highlight waren hier das Seeanemonenkleid und die bestrickten Holzplateausandalen. Pluspunkte konnte die Esmod-Absolventin außerdem mit der Verwendung ökologisch nachhaltiger Materialien in ihrer gesamten Kollektion sammeln.
Die Männerkollektion des Krefelders Joel S. Horwitz ging wiederum in eine ganz andere Richtung. Schmal geschnittene Anzüge in bunten Farben aus durchsichtigem Material, Hosen mit Zebraprint und ein Blouson mit pixeligem Alpendruck begeisterten Jury und Publikum gleichermaßen.
Neben den Gewinnern muss unbedingt noch Josefine Jarzombek und ihre Männermode erwähnt werden. Und das nicht nur wegen dem Heimatbonus. Mit ihren scharf geschnittenen Capes, Brokatjacken und Bügelfaltenhosen in gedeckten Farben hat sie definitiv den dritten Platz verdient.

Mitbringsel



Gekauftes: Kleid - H&M Trend, Cardigan - COS, Tasche, Krawatte - Kleidermarkt
Geschenktes: Shampoo, Conditiones - Davines, Lippenstift - MAC, Notizbuch - P&C, USB-Stick - glam.de

Sonntag, 1. Februar 2009

My first fashion experience



Bilder: becks-fashion.de

Darüber, dass ich bei meiner ersten Fashion Experience keine Kamera dabei hatte, ärgere ich mich immernoch so sehr, dass ich eigentlich gar kein Wort darüber verlieren möchte.
Aber wer hätte schon gedacht, dass ich dank einer äußerst netten Zugbekannschaft tatsächlich einen Sitzplatz in der ersten Reihe und somit die perfekte Sicht auf Mode und Models ergattern konnte? Nachdem meine Kompaktkamera endgültig den Geist aufgegeben hat, haben sich meine Schultern dann nach einem langen Tag mit schwerem Gepäck geweigert jeglichen zusätzlichen Ballast auch noch durch die Nacht zu schleppen. Nun müsst ihr euch mit einem schriftlichen Bericht zufrieden geben. Die Eindrücke müssen ja wenigstens irgendwie festgehalten werden.
Bereits zum siebten Mal zeigten sieben junge Nachwuchstalente ihre Designs im Rahmen der Beck's Fashion Experience. Ausgewählt wurden diese von einer hochkarätigen Jury zu denen u.a. Sandor Lubbe, Gründer des Zoo Magazins, und Andreas Melbostad, Creative Director bei Phi, gehörten. Austragungsort war diesmal das alte Fernmeldeamt in der Klosterstraße, das mit seinem kühlen Fabrikhallencharme passender nicht sein konnte.
Mit einer leichten Verspätung, die sich aber mit C-Promi-Raten recht schnell vertreiben ließ, eröffnete Gudrun Kloepsch die Show. Die aus Bochum stammende Designerin zeigte fragile Kleider aus Spitze, Samt und Satin in futuristisch anmutender Kombination. Zusammen mit Haarbändern, Federn und flachen Sneakerboots ergibt sich ein moderner Look, der sich wunderbar in die aktuelle Modewelt einfügt.
Danach schickte Julia Kim, Studentin an der Royal Academy of Fine Arts Antwerpen, aus Düsseldorf ihre männlichen Models in detailverliebten Anzügen mit Holzprint über den Laufsteg. Lieblingsdetail waren hier definitiv die Hüte mit eingearbeitetem Bleistifthalter.
Ein starkes Kontrastprogramm bot die nachfolgende Kollektion von Miriam Lehle mit ihrem Label Prose Studio. Auf zurückhaltenden Unterkleidern kräuseln sich feine Materialen in grau oder gold und Formen fantastische Strukturen und Muster. Damit von diesen auch nichts ablenkt, hüpften oder stampften die Models barfüßig den Catwalk entlang.
Mein tragbaren Lieblingsdesigns kommen vom Bielefelder Duo Kamilla Richter und Katrin Switala. Clever geschnittene Mäntel und drappierte Kleider trafen hier auf geometrisch gemusterte Strumpfhosen und Leggings. Dass die Models in den teilweise zwei Nummern zu großen Zara Heels starke Probleme beim Laufen hatten, tat der Schönheit der stimmigen Kollektion keinen Abbruch. Mein Lieblingsteil: eine pfirsichfarbene Hose mit tiefem Schritt, gefertigt aus leicht transparenten Stoffdreiecken.
Die Münchnerin Miriam Schaaf konnte mich mit ihren Männerlooks nicht ganz überzeugen. Vom Adel inspiriert zeigte sie schicke Anzüge mit Schulterverzierung, bodenlange Umhänge und goldene Schuhe. Getoppt wurde der moderne Look für Blaublüter dann mit kleinen Krönchen, die jedoch eher an Promqueens als an Könige erinnerten.
Michael Dominik Sontag aus Berlin überzeugte mit leicht fallenden, langen Kleidern und scharf geschnittenen Teilen in orange und weiß. Hingucker: eine diebstahlsichere, an mittelalterliche Folterinstrumente erinnernde Clutch.
Die außergewöhnlichen Strickentwürfe von Ann Eckers bildeten einen würdigen Abschluss für eine sehenswerte Show. Grobe Strickhosen und raffinierte, rückenfreie Wolleinteiler sind vielleicht nichts für jeden Tag, bestechen aber durch ihre Kreativität und handwerkliche Raffinesse.
Abgerundet wurde der spannende Abend dann durch die Begegnung mit vielen, netten Lieblingsbloggern, einigen Bier und einem kurzen Abstecher auf die After-Show-Party.